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Neues Forum für Familienfreundlichkeit gestartet

Sie luden zum Forum ein: (vorn v. li.) Andrea Hopfenmüller, Brigitte Kaminski und Andrea Kowalewski sowie (hinten v. li.) Nikolaus Lemberg, Frauke Petersen-Hanson, Carina Meyer und Wilfried Seyer (Foto: oh)
os. Buchholz. Wer sein Unternehmen familienfreundlich aufstellen möchte, muss dafür nicht zwangsläufig viel Geld in die Hand nehmen - und erhält sogar Zuschüsse vom Staat. Über finanzielle Förderungen und Gewinne für den Betrieb tauschten sich jetzt die Teilnehmer des ersten Forums für Familienfreundlichkeit aus, zu dem das Unternehmensnetzwerk Frau & Wirtschaft Landkreis Harburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WLH) nach Buchholz eingeladen hatten.
Wer eine betriebliche Kinderbetreuung organisiert, erhält Geld vom Bundesfamilienministerium und bekommt steuerliche Vergünstigungen, erklärt Andrea Kowalewski von der Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft in Winsen. 88 Prozent der Eltern erwarteten laut einer aktuellen Umfrage die Mitverantwortung der Betriebe. Eine sogenannte Großtagespflegestelle könne eine gute Betreuungsmöglichkeit sein, sagt Andrea Hopfenmüller vom Landkreis Harburg. Tagesmütter könnten bis zu fünf Kinder betreuen.
Viele Betriebe schreiben sich die Familienfreundlichkeit auf die Fahnen. So das Freilichtmuseum am Kiekeberg, das seit 2010 Träger des Familien-Siegels ist. "Die Bindung unserer Mitarbeiter ist dadurch noch höher geworden", erklärt Carina Meyer vom Freilichtmuseum. "Sie kommen nach der Elternzeit gerne wieder."
Der regelmäßige Austausch soll fortgesetzt werden. Das nächste Forum ist im Herbst geplant. Themen gebe es genug, sagt Wilfried Seyer, Geschäftsführer der WLH. "Die Arbeitskraft ist entscheidend für Innovation und Produktivität eines Unternehmens", so Seyer.