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Patrick Linder - ein "Macher der Region"

Patrick Linder führt das Familienunternehmen in dritter Generation (Foto: LINDER GmbH)
os. Buchholz. „Mir war es wichtig, mich nicht einfach ins ‚gemachte Nest‘ zu setzen, sondern mich erstmal selbst zu beweisen.“ Das sagt Patrick Linder (36), Geschäftsführer der LINDER GmbH mit Sitz in Buchholz. Das Unternehmen ist einer der Weltmarktführer für Umreifungsbänder, mit denen Waren aller Art gesichert werden. Es hat sich unter der Ägide von Patrick Linder und seinem Vater Thomas von einem Vier-Mann-Unternehmen zu einer Firma mit mehr als 100 Mitarbeitern entwickelt.
Weil er nicht den einfachen Weg ins Familienunternehmen suchte, absolvierte Patrick Linder nach seinem Abitur (Durchschnittsnote 1,0) ein BWL-Studium in Mannheim und an der ESSEC Business School in Paris. Es folgten Stationen bei der Investmentbank JP Morgan und bei der Beratungsfirma Boston Consulting Group.
„Da ich das, was ich immer nur als Berater empfehlen konnte, gerne auch umsetzen wollte, habe ich mich zur Gründung der Linstrap GmbH entschieden“, erinnert sich Patrick Linder. Sein Unternehmen war in einem ähnlichen Segment tätig wie die Firma seines Vaters, allerdings mit anderen Schwerpunkten, z.B. einem umfangreichen Online-Vertrieb. Als sich die Linstrap GmbH innerhalb kurzer Zeit sehr erfolgreich entwickelte, „fühlte sich eine Fusion mit dem Familienunternehmen richtig an.“
Zu einem Macher gehört, dass er sich Gedanken zur Verbesserung des Umfeldes macht. Patrick Linder mahnt seit Langem eine bessere Busanbindung ins Gewerbegebiet am Trelder Berg sowie Verpflegungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter der dort angesiedelten Unternehmen an. Zudem plädiert der Geschäftsführer für den Bau eines weiteren Hotels in Buchholz, um Kunden attraktiv unterbringen zu können.
Die Arbeitsbelastung hat Patrick Linder durch klare Strukturen und Verantwortlichkeiten reduziert. „Das war 2008 als Vier-Mann-Unternehmen anders“, erinnert er sich. „Da ist der Arbeitstag faktisch nie zu Ende, weil man sich um jedes Detail selbst kümmern muss.“ Wie sieht es mit Hobbys aus? „Wenn man zwei kleine Kinder hat, das dritte erwarten wir Ende September, muss man sich über dieses Thema nicht wirklich Gedanken machen“, sagt Linder schmunzelnd. Die wenige Freizeit, die bleibe, verbringe er mit Ausdauersport wie Schwimmen oder Laufen. „Da kann ich am besten vom Arbeitsalltag abschalten.“