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Wohin mit dem Mega-Sportzentrum?

Bisher nur eine vage Skizze auf einem Exposé: Damit suchen die Sports Dome-Initiatoren nach einem Standort

Inzwischen sind mehr als fünf Standorte im Gespräch / Wie stark ist der Projektentwickler?


rs. Landkreis. "Mega-Eventpark für die Nordheide?" titelte das WOCHENBLATT vergangenen Mittwoch. Jetzt haben wir mit einem der Initiatoren gesprochen. Anders als berichtet, steht hinter dem Projekt nicht eine US-Firmengruppe, sondern Mitarbeiter des Harburger Unternehmens "mendo consult". "Wir haben die Idee für "Sports dome" entwickelt, wollen die Einrichtungen zusammen mit Sponsoren und Investoren realisieren und später auch selbst betreiben", sagt Leif Bachorz (46), der auch im Landkreis Harburg auf Standortsuche ist.
Wie berichtet, beinhaltet das Konzept eine große Indoor-Anlage für Trendsportarten (z.B. kartfahren, tauchen, klettern, biken) samt Gastronomiebereich möglichst in Autobahn-Sichtweite. Rechnen sollen sich die Anlagen, die auch anderswo realisiert werden könnten, über Eintrittserlöse von 200.000 bis 280.000 Besuchern pro Jahr (rund 4.000 Pro Tag) und Sponsorenverträge. Finanzieren wolle man die Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe mit Hilfe von US-Investoren und Banken.
Nach WOCHENBLATT-Recherchen sind Süderelbe AG und WLH mit der Sache befasst, es rangeln bereits mehrere Kommunen um das Projekt, dem man eine Magnetfunktion nachsagt. Seevetal, Rosengarten und Winsen (Gewerbegebiete an der Autobahn) sowie Buchholz (Fläche vor dem Hochregal-Lager von Möbel-Kraft) sollen Interesse bekundet haben, bisher allerdings, ohne die Politik und die Bürger zu informieren. Das WOCHENBLATT bleibt dran.