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Zu teuer: Wenig Chancen für den Einsatz von Biokerosin

"Biokerosin ist im Verhältnis zu teuer": Joachim Buse (Foto: Zukunftswerkstatt / Neuse)

Lufthansa-Manager referierte in der Zukunftswerkstatt

os. Buchholz. Obwohl Tests mit Biokerosin in Flugzeugen erfolgreich waren, sieht Joachim Buse derzeit wenig Chancen für einen Einsatz auf dem deutschen und europäischen Markt. "Der Treibstoff ist im Verhältnis zu teuer", sagte der "Vice President Aviation Biofuel" bei der Lufthansa jetzt bei seinem Vortrag "Biokerosin - neue Kraftstoffe für die Luftfahrt" in der Zukunftswerkstatt Buchholz. Rund 40 Gäste kamen in den außerschulischen Lernstandort im Schulzentrum am Sprötzer Weg.
Ein halbes Jahr nutzte die Lufthansa die Flugstrecke Hamburg-Frankfurt, um den Einsatz von Biokerosin zu testen. Dieses führe zu einer Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Als einziger Flughafen in Europa bietet Oslo die Möglichkeit, Flugzeuge mit Biokerosin aufzutanken. In Norwegen subventioniert die Regierung diesen Kraftstoff.
Bei einer Umfrage äußerten sich 70 Prozent der Passagiere positiv zum Einsatz von Biokerosin. Allerdings, schränkte Buse ein, nur solange der Anbau der Pflanzen nicht die Nahrungsmittelproduktion beeinflusse. Nach Einschätzung von Buse gibt es genügend Anbauflächen für Biokerosin.

Der nächste Vortrag in der Zukunftswerkstatt findet am Dienstag, 12. Januar 2016, ab 19 Uhr statt. Thema: "Wie sehen angehende Ingenieure den Verkehr in der Zukunft?" Der Eintritt ist frei.