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+++ Update+++ Großfeuer in Stade unter Kontrolle

(Foto: tp)
bc/tp. Stade. Rauchpilz über Stade: Im Recycling-Zentrum am Klarenstrecker Damm in Stade-Ottenbeck ist ein Großfeuer ausgebrochen. Gegen 12 Uhr am Freitagmittag ist das Altpapier-Lager in Brand geraten. Auch Kunststoff-Ballen standen in hellen Flammen.

Laut Polizeisprecher André Janz brannten allerdings keine Gift- und Gefahrenstoffe. Schadstoff-Spezialisten aus Hamburg führen aktuell noch Messungen durch. Inzwischen legen die Ergebnisse vor. Laut Feuerwehr-Sprecher Stefan Braun sind keine gefährlichen Schadstoffe in der Luft gemessen worden.

Alle Stader Feuerwehren, Brandbekämpfer aus Buxtehude und von der Dow in Bützfleth wie auch der Umweltzug des Landkreises und zwei Bereitschaftszüge für die Wasserförderung sind im Einsatz gewesen. Löschwasser wurde aus einem Teich über lange Schlauchleitungen an den Einsatzort gepumpt.

Nach aktuellen Informationen der Polizei gegen 14.45 Uhr hat die Feuerwehr den Brand mittlerweile unter Kontrolle. Es soll keine Verletzten gegeben haben.

Mehr als 300 Feuerwehr-Leute bekämpften den Brand. Die Polizei hatte das Gebiet weiträumig abgesperrt. Laut Angaben eines Polizeisprechers hat es schon den ersten Flächenbrand durch Funkenflug gegeben. Über dem Einsatzort kreist ein Flugzeug der Waldbrandflugsicherung. Aus der Luft wird die Umgebung nach Glutnestern abgesucht.

Sicherheitshalber wird die Stader Bevölkerung aufgefordert, alle Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Um die Retter bei ihrem Job mit kühlen Getränken zu versorgen, rückte ein bis unters Dach mit Mineralwasser beladener Truck an.

Beamte der Polizeiinspektion Stade und Tatortermittler der Polizei aus Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zu den Umständen des Brandausbruchs vor, genaue Ergebnisse werden aber erst in der kommenden Woche erwartet, wenn die Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade anlaufen.

Angaben zur Höhe des Sachschadens können bisher nicht gemacht werden.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Feuers gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Polizeiinspektion Stade zu melden.

Weitere Informationen folgen in Kürze. Das Ausmaß der Zerstörung lesen Sie am Mittwoch in Ihrem WOCHENBLATT.