Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

23 Täter verhaftet: Erfolge im Kampf gegen Einbrecherbanden im Kreis Stade

Polizeidirektor Torsten Oestmann freut sich über den Erfolg im Kampf gegen Einbrecherbanden (Foto: Polizei)

tk. Landkreis. Das ist ein großer Erfolg im Kampf der Polizei gegen Einbrecherbanden: In den vergangenen elf Wochen wurden 23 Kriminelle festgenommen. Darunter reisende Täter aus Albanien und - vor allem in Buxtehude - kriminelle Jugendliche. Zuletzt klickten am Donnerstag in Jork-Borstel die Handschellen. Vier Albaner wurden festgenommen, nachdem sie in ein Haus eingedrungen und vom Bewohner überrascht worden waren. Die Täter sitzen in U-Haft.



„Wir sind verstärkt unterwegs“, sagt Polizeidirektor Torsten Oestmann, Chef der Polizeiinspektion Stade. Er weiß, dass sich die Bevölkerung bisweilen mehr Polizeipräsenz wünscht. Besonders in sozialen Netzwerken werde darüber diskutiert. Oestmann betont: „Wir sind auch im Einsatz, ohne dass uns jemand sieht.“ Neben den gut sichtbaren Streifenwagen - auch zur Abschreckung der Täter - sind zahlreiche Zivilstreifen unterwegs, Der Zugriff am vergangenen Donnerstag wurde beispielsweise durch Beamte in Zivil initiiert. Der Erfolg kommt also nicht durch Kommissar Zufall.

„Ganz wichtig sind dabei die Hinweise aus der Bevölkerung“, sagt der Polizeichef. So wurden vor zwei Wochen nach einem Tipp von Zeugen drei Männer aus Albanien dingfest gemacht, gegen die mittlerweile handfestes Beweismaterial vorliegt.
Und mitunter folgt die Strafe für Einbrecher auf dem Fuß: Am Freitag wurden zwei junge Buxtehuder (16 und 18 Jahre) zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Sie waren innerhalb weniger Wochen mehrfach festgenommen worden - jetzt gab es von der Jugendrichterin die Quittung.

Polizeidirektor Oestmann: „Ich bin stolz auf die Kolleginnen und Kollegen, die hartnäckig und erfolgreich gearbeitet haben.“ Mit derselben Intensität werde weiter ermittelt. „Wir werden uns nicht auf den erreichten Erfolgen ausruhen.“
Dabei braucht die Polizei aber weiterhin Hilfe aus der Bevölkerung. „Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig 110 anrufen“, sagt der Polizeichef. Wer verdächtige Gestalten sieht, der sollte sich sofort melden.