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Angeblich "vermisste" Studentin war bei ihrem Freund in Buxtehude

tk. Buxtehude. Die Geschichte schien das Zeug zum Drama zu haben und die "Bild"-Zeitung hatte ihr gleich ihr eine Titelstory gewidmet: Magersüchtige Studentin (22) verschwindet aus einer Klinik in Lübeck, Mutter in Sorge, junge Frau in Lebensgefahr, europaweite Fahndung.
Kaum war diese "Bombenstory" auf dem Markt, war sie erledigt. Die junge Frau hielt sich in Buxtehude in der Wohnung ihres Freundes auf. Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach: Ein erwachsener Mensch könne seiner Wege gehen, solange er nicht sich oder andere gefährde.
Nach einem Zeugenhinweis aufgrund der "Bild"-Story haben Polizeibeamte aus Buxtehude die "Vermisste" in der Wohnung ihres Freundes getroffen. Aus Ermittlerkreisen war zu hören, dass es ihr gut gehe und auch keine lebensbedrohliche Erkrankung vorliege. Zudem sei die Studentin freiwillig im Krankenhaus gewesen und könne es daher auch auf eigenen Wunsch wieder verlassen. Ein Fall, der keiner war, hat sich damit erledigt.