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Buxtehude: Hier leben die Menschen sicher

Das Führungstrio der Polizei (v.l.) Polizeihauptkommissar Robert Schlimm, Polizeioberrat Jan Kurzer und Erster Kriminalhauptkommissar Klaus Willmer
tk. Buxtehude. In Buxtehude leben die Menschen sicher. Es gibt keine Straße und kein Viertel, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger bedroht fühlen müssten. Das WOCHENBLATT hat mit dem neuen Führungstrio des Polizeikommissariats Buxtehude über Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit gesprochen. Polizeioberrat Jan Kurzer, Erster Kriminalhauptkommissar Klaus Willmer und Polizeihauptkommissar Robert Schlimm sagen: "Wir sind auf einem guten Weg." Denn: Die Zahl der Straftaten sinke und die Aufklärungsquote bleibe auf einem hohen Niveau.
In Bereich der Kriminalitätsbekämpfung sieht Willmer einen Schwerpunkt bei der Drogenkriminalität. Im Alten Land werden noch immer zu viele Rauschmittel gebunkert, die dann verkauft werden. Eigentumsdelikte gehen dagegen zurück. Die Zahl von Raubdelikten auf offener Straße liege derzeit bei unter 20 pro Jahr.
Die leitenden Beamten führen das unter anderem darauf zurück, dass der Einsatz- und Streifendienst gezielt dort präsent sei, wo sich Kriminelle tummeln. Etwa auch in ruhigen in Wohngebieten, wenn es dort vermehrt zu Einbrüchen komme.
Ein Problem ist und bleibt in Buxtehude der Fahrradklau. Etwa 500 bis 600 Drahtesel verschwinden pro Jahr in der Estestadt. Aktuell wird ein größerer Fall von gewerbsmäßigem Handel mit gestohlenen Rädern aufgeklärt. Trotz intensiver Kontrollen gebe es eine Handvoll Täter, die damit Kasse machen. Pro Fahrrad würden sie rund 50 Euro von Hehlern kassieren.
Eine große Aufgabe in den kommenden Jahren: Die Zahl der Unfälle muss sinken. Die Verkehrssicherheitsinitiative 2020, die von der EU bis hinunter in die Landkreise wirken soll, bedeutet konkret: an Unfallschwerpunkten wird verstärkt die Geschwindigkeit gemessen. Vor allem dort, etwa an der Estebrügger Straße oder in Jork, wo in diesen Jahr Menschen bei tragischen Unfällen starben. "Wir haben die Raser im Visier und nicht die, die vielleicht mal zehn Stundenkilometer zu schnell sind", sagt Robert Schlimm.
Erfreulich für die gut 100 Beamtinnen und Beamten im Polizeikommissariat, die für rund 100.000 Menschen verantwortlich sind: Dass das marode Gebäude der Polizei entweder saniert oder anderswo komplett neu errichtet werden muss, wird in Hannover zumindest nicht grundsätzlich angezweifelt.