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Der "Lieblingsonkel" missbrauchte seine Nichte (7)

Ein Mann wurde vor dem Amtsgericht Buxtehude wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes (7) zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt
tk. Buxtehude. Er war ihr Lieblingsonkel und dieses Vertrauen hat ein Mann (45) auf schlimme Weise ausgenutzt: Der Handwerker hat seine Nichte (7) in zwei Fällen sexuell missbraucht. Dafür verurteilte ihn das Jugendschöffengericht am Amtsgericht Buxtehude am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten. Die Strafe wird für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss der Mann eine Therapie wegen seiner mutmaßlich pädophilen Neigungen beginnen.

Die Tat geschah im Oktober 2012 während einer Familienfeier. Das Kind kuschelte sich zu seinem Onkel ins Bett. Der fasste ihr in die Unterhose und führte die Hand des Kindes an seine Genitalien. Richterin Nora Sielbeck und die Gutachterin, die sich mit der Glaubwürdigkeit der Opfer-Aussagen befasst hat, hatten keinen Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Kindes.

Der Verteidiger des Angeklagten, Lorenz Hünnemeyer, schloss zu Beginn der Verhandlung einen Deal mit Gericht und Staatsanwaltschaft: Sein Mandant räumt zwei Taten ein und kassiert dafür maximal ein Jahr und sechs Monate Haft, ausgesetzt zur Bewährung. Der Angeklagte zur Mutter des Opfers: "Ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen."