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Doppelhaus in Buxtehude brennt

Zunächst brennt nur ein angrenzender Schuppen seitlich des Doppelhauses, dann frisst sich das Feuer hinauf in den Dachstuhl
bc. Buxtehude. Feueralarm mitten im Wohngebiet: Ein Doppelhaus im Buxtehuder Ortsteil Ottensen an der Straße "Eckdahl" wird am Mittwochnachmittag ein Opfer der Flammen. Gegen 15.40 Uhr trifft die Alarmmeldung ein. Zunächst brennt nur ein angrenzender Schuppen seitlich des Gebäudes, dann frisst sich das Feuer über den hölzernen Unterschlag des Hauses hinauf in den Dachstuhl, der dabei völlig zerstört wird.

Da das Haus in zweiter Reihe steht und die Bebauung sehr dicht angelegt ist, hat die Feuerwehr anfangs augenscheinlich Schwierigkeiten, mit dem nötigen technischen Gerät vorzudringen. Später löschten die Retter u.a. von der Drehleiter den Brand. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. In der einen Haushälfte wohnt ein Ehepaar mit zwei Kindern, in der anderen lebt Jörg Bösch (48) alleine.

Noch während die ca. 70 eingesetzten Feuerwehr-Leute der Ortswehren Ottensen, Neukloster und der beiden Züge der Stadt Buxtehude versuchten, sein Eigentum zu retten, sagte der Mann dem WOCHENBLATT entsetzt: "Das ist der Fluch einer Doppelhaushälfte. Die Wohnung ist unbewohnbar. Fürchterlich." Hintergrund: Nach Angaben der Polizei soll der 16-jährige Sohn der benachbarten Familie im Schuppen an seinem Moped gebastelt haben. Bei den Schweißarbeiten sei das Feuer ausgebrochen, so Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Anfangs sollen der Sohn und die Nachbarn noch versucht haben, den Brand selbst mit Gartenschläuchen zu löschen. Ohne Erfolg.

Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 250.000 Euro belaufen. Genaue Ermittlungsergebnisse werden erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade vorliegen, die in den kommenden Tagen anlaufen.

Mehrere Dutzend Schaulustige verfolgten den Feuerwehreinsatz. Mehr lesen Sie am Samstag in Ihrem WOCHENBLATT.