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Havarie der "MSC Flaminia": Unglücksursache ermittelt

Die "MSC Flaminia" war nach wochenlanger Irrfahrt in Wilhelmshaven angekommen (Foto: Havariekommando)
tk. Buxtehude. Der Untersuchungsbericht zur Havarie der "MSC Flaminia" der Buxtehuder Reederei NSB (Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft) umfasst 180 Seiten. Der vermutliche Grund für das Unglück im Juli 2012, bei dem zwei Seeleute auf dem Atlantik starben: Drei Container mit der Chemikalie (Divinybezol) könnten sich erwärmt und damit die folgenschwere Explosion ausgelöst haben. Eine hundertprozentige Aussage lässt die Untersuchung nicht zu. Es sei mit hoher Wahrscheinlichkeit von dieser Unglücksursache auszugehen. Der Bericht geht außerdem davon aus, dass auch die Brandlöschung von außen das Ausmaß der Katastrophe nicht verringert hätte.
In der Berichterstattung über die Havarie des Containerfrachters hat die wochenlange Irrfahrt breiten Raum eingenommen. Kein Hafen war bereit, dass beschädigte Schiff aufzunehmen. Es gibt zwar eine EU-Regelung, doch die führte nicht zum schnellen Anlaufen eines Nothafens. Empfehlung der Seeunfall-Experten: Die Regeln für die Gewährung eines Notliegeplatzes müssen weiterentwickelt werden.