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Junger Intensivtäter (17) aus Buxtehude sitzt in U-Haft

tk. Buxtehude. Irgendwann ist Schluss: Ein jugendlicher Intensivtäter (17) aus Buxtehude sitzt in Untersuchungshaft. Nach bislang unbestätigten Angaben soll er einer der Haupttäter aus der sogenannten "Bollweg-Gang" sein, die vor einigen Jahren Buxtehude in Angst und Schrecken versetzten. Der 17-Jährige stand nach WOCHENBLATT-Informationen zudem noch unter Bewährung. Auch die U-Haft ist ihm nicht neu.

Am vergangenen Freitag soll er zusammen mit Komplizen zwei Jugendliche vor dem Buxtehuder Marktkauf überfallen haben. Der junge Intensivtäter soll dabei einen anderen Jugendlichen geschlagen und beiden Geld gestohlen haben. Als Täter und Opfer sich wenige Tage später erneut trafen, soll der 17-Jährige mit der Faust zugeschlagen haben.

Weil der junge Mann polizeibekannt ist, dauerten die Ermittlungen nicht lange. Die Staatsanwaltschaft Stade beantragte Untersuchungshaft, die vom Amtsgericht Buxtehude angeordnet wurde. Das Gericht sieht Flucht-, Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr gegeben. Zudem sollen vor dem Amtsgericht Buxtehude bereits weitere Strafverfahren anhängig sein.
Gegen den Jugendlichen wird aktuell auch wegen eines Einbruchs ermittelt. Mit einem Komplizen soll er im Juni in eine Wohnung eingedrungen sein und mehrere Hundert Euro erbeutet haben.

Der jetzt 17-Jährige hatte bereits vor Erreichen der Strafmündigkeit mit 14 Jahren ein sehr langes Sündenregister. Dazu zählen sowohl Gewalt- als auch Eigentumsdelikte. Nachdem er strafmündig wurde, kam er in U-Haft. Die wurde aufgehoben, weil er intensiv pädagogisch betreut werden sollte, er war daher zeitweise unter anderem außerhalb Buxtehudes untergebracht. Gemeinsam mit einem älteren Bruder ist er aber immer wieder straffällig geworden. Jetzt droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.