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Kita-Einbrüche: Ist jetzt Buxtehude dran?

tk. Buxtehude. Erst war es die Samtgemeinde Horneburg, jetzt ist Buxtehude dran: Die Serie der Einbrüche in Kindergärten und Kindertagesstätten reißt nicht ab. Binnen weniger Tage verzeichnete die Polizei drei Einbrüche in Buxtehuder Einrichtungen.

Schon vor Monaten war der Einbruchschutz ein Thema in der Fachgruppe Jugend der Buxtehuder Stadtverwaltung. Weil es in Kindergärten auch darum geht, den Missbrauch von Kinderfotos zu verhindern, wurden sämtliche Laptops codiert. Es findet sich kein Kinderbild, das Kriminellen in die Hände fallen können.
Bargeld gibt es seit Jahren nicht mehr in den städtischen Kitas, erklärt Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichhardt.

Ohnehin ist das, was die Einbrecher wegschaffen, nicht besonders viel wert. Meist handelt es sich um ältere Laptops und Digitalkameras. "Neue Technik gibt es in den Kitas kaum", sagt Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Die Einbrecher werden nur wenige Euros für ihr Diebesgut bekommen.

"Es lohnt sich einfach nicht", sagt die Jugendamtsleiterin. Hinzu kommt: die größeren Kindergärten in Buxtehude sind mit moderner Sicherheitstechnik geschützt.

Bleibt zu hoffen, dass die Serie der Buxtehuder Kita-Einbrüche bald aufgeklärt ist. Ein Mann, dem mehrere Einbrüche in Horneburger Kitas zur Last gelegt werden, sitzt bereits in U-Haft.