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Lohnt sich das? Viel Arbeit, um als Betrüger 20 Euro zu ergaunern

tk. Buxtehude. Dieser Ganove folgt offensichtlich dem Leitsatz: Kleinvieh macht auch Mist. Eine WOCHENBLATT-Leserin warnt vor einem Betrüger, der sie mit einem aufwändigen Manöver um vergleichsweise bescheidene 20 Euro erleichtert hat.

Die Frau wurde kürzlich vor ihrem Haus in der Estestadt von dem Unbekannten angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann dringend einen Fliesenleger für sein neues Haus sucht. Was für ein Zufall - der Sohn der Angesprochenen ist Fliesenleger. Telefonisch wird eine Verabredung zwischen dem Handwerker und dem Mann getroffen.

Nach 20 Minuten steht der vermeintliche Neukunde des Sohnes wieder vor der Tür. Er habe seine Geldbörse vergessen und müsse mit dem Zug fahren, weil er mit seiner Frau verabredet sei. Die Seniorin gab ihm 20 Euro - die sie aller Versprechen zum Trotz natürlich nicht wiedersah. Adresse und Telefonnummer sind falsch.
Die Leserin geht zur Polizei und bekommt Tage später einen Anruf von Ermittlern aus dem Süden Deutschlands. "Dort ist der auch zugange", sagt sie. Und jedes Mal geht es um Beträge von rund 20 Euro.

"Auch wenn das kein Vermögen ist, vor dem Mann will ich warnen", sagt die Buxtehuderin.