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Scharfe Munition im Wald gefunden

Zwängt man das Projektil in einen Schraubstock und schlägt mit Hilfe von Dorn und Hammer auf das Zündhütchen, kann der Leichtsinn unter Umständen tödlich enden. (Foto: oh)
bc. Buxtehude. Veronika Wegner traute ihren Augen nicht, als sie am Sonntag eine unbenutzte Schrotpatrone mitten auf einem Weg im Neukloster Forst fand. "Hier gehen sehr viele Leute spazieren. Was hätte da alles passieren können, wenn Kinder die Patrone an sich genommen hätten?", sagt die Frau aus Buxtehude. Jäger müssten ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen.

Das Geschoss ist sechs Zentimeter lang und wahrlich nicht zum Spielen geeignet. Zwängt man das Projektil in einen Schraubstock und schlägt mit Hilfe von Dorn und Hammer auf das Zündhütchen, kann der Leichtsinn unter Umständen tödlich enden.

Peter Heinsohn, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, räumt das Malheur ein: "Die Patrone könnte einem Jäger bei der Jagd aus der Tasche gefallen sein. Das darf auf keinen Fall passieren." Finden Spaziergänger scharfe Munition, sollten sie diese unbedingt bei der nächsten Polizeiwache abgeben, so Heinsohn.