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Wohnung in Flammen: Mann (59) wurde lebensgefährlich verletzt

Die Schanzenstraße war binnen Minuten total verqualmt
tk. Buxtehude. Beim Brand einer Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in Buxtehude an der Schanzenstraße ist der Bewohner (59) am späten Montagnachmittag lebensgefährlich verletzt worden. Sein Nachbar hatte den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die ersten Feuerwehr-Retter holten den Mann aus der brennenden Wohnung. Er wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Spezialklinik geflogen. Der Hubschrauber landete auf dem Lidl-Parkplatz an der Moisburger Straße.
Für die Feuerwehren der beiden Buxtehuder Züge, für Neukloster und Hedendorf sowie die Besatzung der Drehleiter aus Neu Wulmstorf war Großeinsatz angesagt. Laut Buxtehudes Stadtbrandmeister Horst Meyer ist es durch das Öffnen der Wohnung beinahe zu einer Explosion der Rauchgase gekommen. Das verhinderte die Feuerwehr ebenso, wie ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen.
Rund 20 Menschen aus zwei Wohneinheiten mussten ihre Behausungen aber trotzdem verlassen. Sie wurden im Autohaus STADAC und einer benachbarten Gaststätte von DRK und THW betreut. In Laufe des frühen Abends stellte sich heraus, dass zumindest die Bewohner der einen Haushälfte vermutlich wieder in ihre Wohnungen können. Die Feuerwehr durchlüftete das Gebäude. Vorher wurden ein Hund und zwei Katzen in Sicherheit gebracht. Neun Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar.
Die Nachlöscharbeiten am geöffneten Dachgeschoss und die Suche nach Glutnestern dauerte noch bis in den Abend. Wie es zu dem Unglück kam, steht derzeit noch nicht fest. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 500.000 Euro.
Die Rauchsäule des Feuers war bis in die Stadtmitte zu sehen. Durch den Großeinsatz kam es zu Behinderungen im abendlichen Berufsverkehr.