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A26-Abfahrt Jork: Bürger in Dammhausen lassen Klage weiter offen

Solche Warnblinktafeln wurden vor wenigen Tagen in Dammhausen aufgestellt. Damit allein geben sich die Bürger aber nicht zufrieden (Foto: Landkreis)
bc. Dammhausen. Noch ist eine Klage nicht vom Tisch. Die Bürgerinitiative in Dammhausen lässt sich weiter offen, ob sie juristisch gegen die ihrer Ansicht nach unrechtmäßige Öffnung der A26-Anschlussstelle Jork vorgeht. Das ist das Fazit einer lebhaften Diskussion am Dienstagabend, zu der rund 70 kritische Bürger gekommen waren.

Hauptthema der Versammlung waren die in einer Kooperationsvereinbarung zwischen Vertretern von Landkreis, Stadt Buxtehude und BI-Mitgliedern sowie der moderierenden Firma „IKU Dialoggestalter“ ausgearbeiteten Maßnahmen auf der Ortsdurchfahrt K51.

Demnach sollen zum Schuljahresbeginn 2016/17 drei Bedarfsampeln an bestehenden Bushaltestellen aufgestellt werden, auf der Südseite der Straße ist in 2017 der Ausbau eines kombinierten Geh- und Radwegs geplant, außerdem sollen im kommenden Jahr alle fünf Bushaltestellen barrierefrei gestaltet werden - auf beiden Straßenseiten. Das alles wird aber nur umgesetzt, wenn die BI auf eine Klage verzichtet.

Die Entscheidung steht noch aus. Das Angebot der Behörden ist den Bürgern zu schwammig. An einigen Punkten muss ihrer Meinung nach nachgebessert werden. Eine Forderung, die bei der Versammlung aufkam: Es gebe fünf Bushaltestellen, dann bräuchte es auch fünf Bedarfsampeln. „Erst wenn die Vereinbarung zu unserer Zufriedenheit schriftlich fixiert ist, treffen wir eine Entscheidung“, sagt BI-Sprecher Hans-Peter Tödter. Wichtig ist den Mitgliedern der BI, dass sie weiter aktiv an der Diskussion teilnehmen dürfen.

Die Klageandrohung gegen die Freigabe des A26-Abschnitts zwischen Jork und Horneburg steht also weiter im Raum.

• Mehr Informationen zum Dialogprozess unter www.dialog-a26.de