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A26-Bau: Fische mussten umsiedeln

Baggerfahrer Rolf Hartmann von der Firma "Strabag" verfüllt mit seinen Kollegen derzeit das Brack bei Buxtehude
bc. Jork/Buxtehude. Der Bau der A26 hat jetzt auch die östliche Uferseite der Este zwischen Buxtehude und Jork-Moorende erreicht. Arbeiter der Firma "Strabag" sind dabei, einen Teich (Brack) mit Sand zu verfüllen. Zuvor musste eine Fachfirma den Fischbestand per Elektrofischen aus dem Gewässer holen.

"Die Tiere waren kurzzeitig betäubt und wurden in der benachbarten Weidbeck wieder ausgesetzt", sagt Michael Schöne von der Landesbehörde für Straßenbau in Stade. Ein Großteil der Population habe die Aktion schadlos überlebt.

Mit der Brack-Trockenlegung wird der Bau einer Autobahnbrücke über die Este vorbereitet. Später soll der östliche Brückenfuß im verfüllten Brack stehen. Laut aktuellem Zeitplan der Landesbehörde sollen Anfang 2015 die eigentlichen Arbeiten am Brückenbauwerk beginnen.

Parallel wird der Vorbelastungsdamm bis Rübke aufgeschüttet. Eine Baustraße führt schon von Rübke bis zur Este. Ziel ist es, den dritten A26-Abschnitt bis Ende 2019 freizugeben.