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A26: Baustart verzögert sich wohl bis Februar

(bc). Der Spatenstich war Anfang September, der erste Bagger ist noch immer nicht in Sicht. Der Baustart der A26 zwischen Buxtehude und Neu Wulmstorf-Rübke verzögert sich erneut. Weil die Vergabekammer in Lüneburg die Ausschreibung für null und nichtig erklärt hat, muss die Landesbehörde für Straßenbau ein komplett neues Verfahren auf den Weg bringen. "Die Entscheidung kam auch für uns überraschend", sagt Behördenleiter Hans-Jürgen Haase.

Es geht um die Errichtung einer Baustraße von Rübke bis Buxtehude und um die Vorarbeiten für den Bau einer Autobahnbrücke über die Este. Ein bei der Ausschreibung unterlegenes Unternehmen hatte Einspruch bei der Vergabekammer eingelegt (das WOCHENBLATT berichtete) - und erhielt Recht. Das von der siegreichen Firma vorgelegte technische Verfahren für den Bau eines Gründungspolster für die spätere Brücke sei ungeeignet. "Jetzt werden wir die Baustraße und die Brückenvorarbeiten einzeln ausschreiben", so Haase, der hofft, im Februar 2014 den Startschuss für die Bagger geben zu können.

Verzögert sich dadurch die Fertigstellung der A26? "Wir stehen in Kontakt mit der Naturschutzbehörde, um auch während der Brut- und Setzzeit von April bis Juli weiterbauen zu dürfen", sagt Haase. So solle der Zeitverlust aufgefangen werden.
Zur Erinnerung: Der 3. Bauabschnitt der A26 streift ein EU-Vogelschutzgebiet. Zum Schutz des seltenen Wachtelkönigs wurde die Trasse näher an den Ort Rübke verlegt.