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A26 östlich der Este: Vorbelastungsdamm wird aufgeschüttet

Die Rohrbrücke über die Moorender Straße wird nach einigen Wochen wieder abgebaut (Foto: bc)
bc. Buxtehude. Die Arbeiten für die Autobahn A26 östlich der Este bis zur L235 in Rübke gehen in die nächste Runde. Parallel zum Brückenbau über die Este soll ab kommender Woche jeden Werktag 3.000 Kubikmeter Wasser aus der Este kurz vor Jork-Moorende über eine acht Kilometer lange Rohrleitung in einen Baggersee nach Ovelgönne gepumpt werden. Grund: Im See befindet sich zu wenig Wasser, damit der Spülbetrieb für den Vorbelastungsdamm problemlos über die Bühne gehen kann. Zur Erklärung: Das Wasser-Sand-Gemisch wird im Verhältnis 3:1 zur künftigen Autobahntrasse befördert. Der Sand dient zum Aufbau des Damms, das Wasser wird in einem Kreislaufsystem zurück in den Baggersee gepumpt.

Insgesamt ca. zwei Millionen Kubikmeter Sand sollen auf die Art zur Trasse gespült werden. Ein umweltgerechterer Transport im Vergleich zu tausenden Lkw-Fahrten, die ansonsten benötigt würden. Nur die ersten rund 180.000 Kubikmeter Sand, die schon zwischen der Este und Rübke liegen, wurden per Kipplaster dorthin gebracht.

Bis genug Wasser im Baggersee in Ovelgönne vorhanden ist - die Planer der Arbeitsgemeinschaft von „Bunte“ und „Strabag“ schätzen vier bis sechs Wochen - wird Wasser aus der Este abgepumpt. Danach wird die Rohrbrücke über die Moorender Straße wieder abgebaut. Zwei Jahre wird es vermutlich dauern, bis der Damm komplett aufgeschüttet ist. Dann wird er wohl zwei weitere Jahre liegen müssen, bis das ganze Wasser aus dem feuchten Moorboden ausgepresst ist und der Damm nicht mehr absinkt. Erst danach kann er wieder abgetragen werden und der eigentliche Straßenbau beginnt.