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Abschied von einer toten Katze

Die einen werden wie Menschen angezogen, die anderen tragen Diamanten am Halsband und wieder andere erben Millionen. Die Liebe zu einem Tier treibt mitunter schräge Blüten. Nun wurde in Japan "Tama", eine als Bahnhofsvorsteherin arbeitende und "im Licht der Öffentlichkeit" stehende Katze, zu Grabe getragen - unter Anwesenheit von 3.000 Trauergästen. 3.000 Menschen beerdigen eine Katze?! Zugegeben, sie war von öffentlichem Interesse, wurde sogar als eine Art Gottheit verehrt. Angesichts der auch in Japan tagtäglich durch Menschenhand wie beispielsweise in Tierversuchen, bei Delfinmassakern und durch das Abschneiden von Flossen bei lebendigem Leib qualvoll sterbenden Tiere fragt man sich, wo da die Relation bleibt. Um diese Tiere trauern nur wenige. Ein bisschen weniger "Star-Rummel" und ein bisschen mehr Respekt vor tierischem Leben wäre schön.