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"Aldi-Ampel" in Buxtehude: "Das Eck ist supergefährlich"

Nach Meinung einer WOCHENBLATT-Leserin ist diese Rad- und Fußängermapel gefähriich.
tk. Buxtehude. Ein Radfahrer ist am Mittwochmittag auf der Stader Straße in Höhe des Fußgängerüberwegs bei Aldi von einem Auto angefahren worden. Nach Polizeiangaben kam der Mann, der bei Grün gefahren war, verletzt ins Krankenhaus. WOCHENBLATT-Leserin Christiane Milke kam kurz nach dem Unfall an die Unglücksstelle. Sie sagt: "Das ist dort supergefährlich." Ihre Tochter wurde an dieser Stelle angefahren und einen weiteren Unfall habe sie auch beobachtet. "Dort muss etwas verändert werden", fordert sie.

Das WOCHENBLATT hat bei Polizeisprecher Rainer Bohmbach nachgefragt. Das sei kein Unfallschwerpunkt in Buxtehude, sagt er. Das Problem: Diese Ampel sei eine Signalanlage für Fußgänger. Bedeutet: Radfahrer müssten eigentlich anhalten und auf die andere Seite schieben. Das macht aber fast kein Radfahrer. Die Stader Staße ist an dieser Stelle sozusagen der Radschnellweg zum Bahnhof oder weiter Richtung Innenstadt.

Zu brenzligen Situationen käme es auch auf der Stader Straße auch beim Café Port, so Polizeisprecher Bohmbach. Die Gefahr nehme noch zu, wenn Radfahrer ohne ausreichend Licht in der dunklen Jahreszeit unterwegs seien.

Christiane Milke weist auf eine weitere Besonderheit hin, die die "Aldi-Ampel" an der Stader Straße für Radfahrer gefährlich macht: Es gehe leicht abwärts und die Radler hätten häufig ordentlich Tempo drauf. "Damit rechnen Autofahrer, die auf den Aldi-Parkplatz abbiegen wollen, nicht", sagt die Leserin.

Ihr Vorschlag: Wenn Fußgänger und Radfahrer Grün haben, haben die Autos auf der Stader Straße immer Rot.