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Besser zur Tafel bringen als in die Natur zu kippen

Kiloweise Orangen liegen im Wald (Foto: tk)
Entsorgt hier ein Händler Überschüsse?

tk. Buxtehude. Als zu den Orangen, die kiloweise am Straßenrand liegen, noch Dutzende eingeschweißte Gurken kamen, platzte einem Buxtehuder WOCHENBLATT-Leser der Kragen: "Das ist eine Sauerei." Seit einigen Tagen wächst auf dem Verbindungssträßchen zwischen Heitmannshausen und der B73, die Ottenser Trift, ein Müllberg mit illegal entsorgtem Obst und Gemüse. Dazu gesellen sich noch diverse Kartons und Stiegen.

Weil kein Haushalt solche Mengen einkauft, liegt die Vermutung nahe: Hier entsorgt ein Händler seinen Überschuss samt Verpackungsmüll. Diese Art der "Kompostierung" ist allerdings verboten. Der Müllsünder sollte darüber nachdenken, noch essbares Obst und Gemüse der Buxtehuder Tafel anzubieten.

Klaus Huhn vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung wird den Baubetriebshof informieren. Und einmal wieder müssen die städtischen Mitarbeiter wegräumen, was Umweltsünder in die Natur werfen.