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Bleibt "Weiße Weihnacht" ein Traum?

Vor allem Kinder freuen sich über Schnee - wann es schneit, lässt sich noch nicht sagen (Foto: Reinhard Paulin)

Wird es um die Festtage herum schneien? / Meteorologe schätzt Wetter wenig winterlich ein

ab. Landkreis. Der Weihnachtsbaum steht, Kerzen brennen, die meisten Geschenke wurden ebenfalls schon besorgt. Einzig der Schnee lässt auf sich warten, um winterliche Stimmung zu erzeugen und dem Weihnachtsfest den perfekten Rahmen zu bescheren. Bei Temperaturen zwischen 5 bis 10 Grad vermisst so mancher das kalte Klima, das Lichter, Düfte und Festtagsatmosphäre besonders heimelig wirken lässt.
"Statistisch gesehen gibt es nur alle sieben bis acht Jahre ein weißes Weihnachtsfest", sagt Rüdiger Hartig vom Deutschen Wetterdienst. Derzeit gebe es einen stabilen Hochdruckeinfluss über Südeuropa und Tiefs über dem Atlantik, so der Meteorologe aus Hamburg. Eine Südwestströmung stelle sich ein. Das aufkommende maritime Klima lässt Schnee kaum zu. Für das Weihnachtsfest und auch die Tage danach kein Kälteeinbruch in Sicht.
Auch im Rest Deutschlands sieht es mit Schnee derzeit mau aus. "Im Moment ist Deutschland schneearm. Auf dem Brocken gibt es noch einzelne Flecken." Besser sehe es bei den Nachbarn in Österreich und der Schweiz aus.
Hartig vertröstet Schnee- und Winterfans auf das neue Jahr: "Der eigentliche Winter beginnt erst in den Monaten Januar und Februar." Um Oktober und November herum gebe es gewöhnlich ein bis zwei kurze Kälteeinbrüche. "Um Weihnachten herum", erklärt der Meterologe, "herrscht häufig Tauwetter."
Die Prognosen fürs Fest:
Donnerstag, 24. Dezember: zwischen 5 bis 10 Grad
Freitag, 25. Dezember und Samstag, 26. Dezember: maximal 8 Grad.
In der Nacht bzw. in den frühen Morgenstunden liegt das Temperaturminimum bei 3 Grad.