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Buxtehude: Enten in der Stadt nicht füttern

Enten sollten nicht gefüttert werden (Foto: Hansestadt Buxtehude)
Appell der Stadtverwaltung an die Bürger

nw/tk. Buxtehude. Ob Este, Westviver oder gar Fußgängerzone: Immer wieder werden dort Enten gefüttert. Doch wer die gefiederten Freunde füttert, tut nichts Gutes. Die Stadtverwaltung empfiehlt eindringlich, die Tiere nicht zu füttern.
Enten sind Wildtiere, die sich ihre Nahrung selbst suchen. Sie fressen etwa Pflanzen, Samen, Insekten oder Kleintiere. Werden sie stattdessen beispielsweise mit Brot gefüttert, vermehren sich die Enten noch stärker. Das erhöht nicht nur die Populationsdichte, sondern hat noch weitere gravierende Folgen: Die Enten stellen die selbstständige Nahrungssuche fast komplett ein.
Die Folge: Sie leiden an Bewegungsarmut und infolge der einseitigen Ernährung an Vitaminmangel. Das führt zu einer Verfettung und die Gesundheit der Enten leidet. „Selbst schwache und kränkelnde Tiere leben durch das Überangebot an falscher Nahrung länger, das hat die Natur so nicht vorgesehen“, sagt der stellvertretende Leiter der Fachgruppe Recht, Sicherheit, Ordnung und allgemeiner Bürgerservice Klaus Huhn.
Leicht entstehen so Krankheiten, die auf andere Enten übertragen werden können. „Orte, an denen Tiere regelmäßig gefüttert werden, können sich also schnell zu Infektionsherden entwickeln“, so Huhn weiter. Und außerdem ruft das große Angebot an Nahrung auch Tiere auf den Plan, von denen niemand möchte, dass sie sich stark vermehren: Ratten.
Zum Wohle der Enten ist es also ratsam, ihre natürliche Lebensweise zu erhalten und nicht zu füttern, so Klaus Huhn: „Es geht darum, die Tiere und auch uns Menschen zu schützen.“