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Buxtehude: Er macht die jungen Forschertalente fit

Seit Dirk Schulze die jungen Forschertalente an der Halepaghen-Schule unter seine Fittiche genommen hat, ist der Erfolg zurück

Der Mann im Hintergrund: Buxtehuder Lehrer bereitet 19 Schüler auf „Jugend forscht“ vor

ab. Buxtehude.
ab. Buxtehude. Beim Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ auf regionaler Ebene in Celle gehen für die Buxtehuder Halepaghen-Schule am Dienstag, 13. Februar, 19 Schüler an den Start - so viele wie selten zuvor. Sie alle werden während der Vorbereitung vom Mathematik- und Chemielehrer Dirk Schulze unterstützt. Für ihren Erfolg ist der Pädagoge größtenteils mitverantwortlich. Seit fünf Jahren engagiert er sich. Quasi als Talentspäher im Hintergrund.

Im Jahr 2011 - Dirk Schulze war ein Jahr zuvor von Bremervörde nach Buxtehude gewechselt - wurde er gefragt, ob er die Gruppe übernehmen möchte. „Als wir dann 2013 nach einem Jahr Pause wieder teilnahmen, haben uns die Stader Schüler noch belächelt“, erzählt Schulze. Inzwischen werden die Forschertalente aus Buxtehude ernst genommen: Sieben Regionalsiege, drei Landessiege und drei Bundeswettbewerbsteilnahmen kann die Schule vorweisen.

„Wir haben die Vorbereitungsphase sukzessive erweitert“, erläutert Dirk Schulze. Mittlerweile werden die naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften als Seminarfächer angeboten. Der Chemiekonzern Dow unterstützt die Projekte mit Materialspenden. Außerdem sponsert der Fonds der chemischen Industrie die Forschungsarbeiten der Schüler.

Einen „Ausrüstungsmeilenstein“ nennt Dirk Schulze einen 3D-Drucker, der den Nachwuchsforschern zur Verfügung gestellt wurde: „So einen Drucker findet man an keiner anderen Schule im Umkreis.“

Insgesamt betreut Dirk Schulze in diesem Jahr 13 Projekte. Drei Beispiele: „Eine Gruppe hat einen Quadrokopter, eine Mischung aus Flugzeug und Helikopter, weiterentwickelt. Der war schon im vergangenen Jahr ein Wettbewerbsbeitrag. In diesem Jahr stellen die Schüler das dritte Modell vor.“

Bei einem anderen Projekt sei eine Schülerin der Frage nachgegangen, wie sich der Säureanteil in Schiffstreibstoff messen lasse. Denn ein zu hoher Anteil greife die Motoren an. „Sie hat tatsächlich eine Lösung gefunden“, verrät Schulze. Darüber hinaus hat ein Schüler das Konfliktverhalten von Füchsen im Wildpark Schwarze Berge beobachtet. Schulze: „Das ist vor allem deshalb interessant, weil einer der Füchse früher wie ein Hund gehalten wurde. Er verhält sich teilweise auch so, kann sogar apportieren.“

Gemeinsam mit den Teilnehmern des Buchholzer Gymnasiums Am Kattenberge fahren die Halepaghen-Schüer am Dienstag nach Celle. „Von den rund 40 Wettbewerbsbeiträgen stellen diese zwei Schulen mehr als die Hälfte“, sagt Dirk Schulze stolz. Worauf sich der engagierte Pädagoge jetzt schon freut, sind die Umbaumaßnahmen, die in den nächsten Jahren an der Schule geplant sind. „Dann bekommen wir einen eigenen Bereich, ein sogenanntes Schülerforschungszentrum. Das wird unsere wissenschaftlichen Arbeiten um einiges erleichtern.“

• Infos unter www.jugend-forscht.de