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Buxtehude: Für einen gesundheitsbewussten Lebensstil

Zieht nach 155 Jahren Vereinsgeschichte Bilanz: BSV-Geschäftsführerin Stefanie Teske

155 Jahre Buxtehuder Sportverein: Geschäftsführerin Stefanie Teske zur aktuellen Entwicklung

Rund 60 verschiedene Sportarten, 4.500 Mitglieder, organisiert in 20 Abteilungen, nicht zu vergessen eine Damenhandball-Mannschaft, die seit Jahrzehnten schon in der Bundesliga spielt: Der Buxtehuder Sportverein (BSV) hat sich nach seiner Gründung vor 155 Jahren stark entwickelt. BSV-Geschäftsführerin Stefanie Teske, seit zwei Jahren im Amt, gab dem WOCHENBLATT einen Einblick in das aktuelle Vereinsgeschehen.

Viele sportliche Events in Buxtehude habe der BSV alleine oder mit Kooperationspartnern auf die Beine gestellt, darunter Großveranstaltungen wie Swim and Run oder der Buxtehuder Altstadtlauf, das Kult-Fußballspiel gegen den Hamburger FC St. Pauli sowie die "Has' und Igel Radtourenfahrt".

Nach dem 150-jährigen Vereinsjubiläum, so Teske, habe der Verein durch neue Angebote noch mal einen Anstieg der Mitgliederzahl erlebt, die jetzt stagniere. "50 Prozent unserer Aktiven sind Kinder und Jugendliche", bilanziert sie. "Das bedeutet: Jedes dritte bis vierte Buxtehuder Kind treibt im BSV Sport - darauf sind wir ziemlich stolz." Außerdem gebe es einen großen Anteil in der Altersgruppe "50 Jahre plus". Auch die 20- bis 40-Jährigen seien zwar gut vertreten, "aber diese Gruppe wollen wir noch stärker ansprechen. Wir möchten zu einem gesundheitsbewussterem Lebensstil anregen und unser Kursangebot für diese Altersgruppe erweitern."

Die BSV-Sportler seien aus den unterschiedlichsten Motiven in dem 1862 als "Männerturn-Verein zu Buxtehude" gegründeten Verein aktiv: "Viele Mitglieder treiben ohne Leistungsgedanken Sport, aus Spaß oder aus gesundheitlichen Gründen. Andere wiederum trainieren und nehmen an Wettkämpfen teil", informiert die Sportökonomin, die selbst im Triathlon und Radsport unterwegs ist. "Doch auch der Kontakt zu anderen Mitgliedern, die soziale Bindung, spielt bei vielen Sportlern eine wichtige Rolle."

Neben dem Entwickeln neuer Angebote stehen weitere Projekte für die Zukunft an, unter anderem die gemeinsame Planung mit der Stadt eines Sportvereinszentrums, denn in Buxtehude fehle es an Sporträumen. Teske: "Bis auf einen angemieteten Sportraum nutzt der Verein kommunale Hallen und Plätze. Um uns weiter zu entwickeln, brauchen wir aber mehr Platz." Ebenfalls in Planung: weitere Kooperationen mit anderen Vereinen. "Die gibt es bereits, beispielsweise mit dem Post SV im Flüchtlingssport oder dem TV Altkloster im Tennisbereich. Das möchten wir weiter ausbauen", sagt Stefanie Teske.

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