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Buxtehude: Gewalttäter in Jobcenter und Arbeitsagentur

Hier und im Jobcenter hatte der Mann einen Ausraster

tk. Buxtehude. Wer am Donnerstag und Freitag ins Jobcenter in Buxtehude wollte, kam nur gegen Vorlage seines Ausweises durch die verschlossene Tür, die vom Sicherheitsdienst bewacht wurde. Diese Maßnahme hatte einen trifftigen Grund: Am Montag hatte ein Mann im Jobcenter in Buxtehude einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit einem Schlag ins Gesicht verletzt. Der ungebetene Besucher hatte zudem einen Stein dabei, mit dem er auf einen Tisch eingehauen haben soll.

Der gewaltbereite Täter, der nach unbestätigten Informationen unter Drogeneinfluss gestanden haben soll, beließ es nicht bei der einen Attacke: Am Mittwoch fiel er in der Arbeitsagentur in Buxtehude auf. Dort wurde eine Mitarbeiterin am Kopf verletzt, als der Mann eine Tür gewaltsam aufgedrückt hatte. Auch in der Arbeitsagentur wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, wurde der Sicherheitsdienst auf zwei Wachleute erhöht. In Jobcenter wie Arbeitsagentur war unisono zu hören: Die Sicherheit unserer Mitarbeiter geht vor.

Der gewaltbereite Klient war nach Angaben der Polizei am Montag vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Am Nachmittag wurde er wieder entlassen. "Es lagen keine Haftgründe vor", erklärt Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach. "Die Ermittlungen laufen weiter", so der Sprecher.

Das sorgt bei einigen Mitarbeitern von Jobcenter und Arbeitsagentur für Unverständnis. Sie attestieren dem Mann ein hohes Gewaltpotential. Er habe damit gedroht wiederzukommen und das Gebäude der Arbeitsagentur "abzufackeln", erinnert sich ein Mitarbeiter.