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Buxtehude: "Gymnasium Süd pro Arena"

700 Gymnasiasten setzen sich für den Bau der "Arena Buxtehude" ein
bc. Buxtehude. Die Bürgerbewegung für die geplante "Arena Buxtehude" wird immer breiter. Jetzt hat sich auch das Gymnasium Süd für den Bau der neuen Multifunktionshalle an der Apensener Straße (das WOCHENBLATT berichtete) ausgesprochen. Unter der Leitung von Kunstlehrerin Marie-Luise Martens-Fiß bastelten Sechstklässler 20 bunte Buchstaben. Zusammengesetzt ergeben die Lettern den Schriftzug: "Gymnasium Süd pro Arena." 700 Schüler hielten beim Fototermin am Mittwoch die Styroporplatten in die Luft. Lehrer riefen: Wollt ihr die Arena? "Jaaaaaaa", schallte es aus Hunderten Kehlen.

Warum setzt sich ausgerechnet das Gymnasium für die neun Millionen Euro teure Halle ein, in der sowohl die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV (BSV) ein neues Zuhause finden, aber auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden sollen? "Wir unterstützen die Tatsache, dass sich Bürger derart für eine Sache stark machen. Außerdem sehen wir uns als Kooperationspartner des BSV", sagt Schulleiter Ruprecht Eysholdt. Er gehe davon aus, dass auch Leistungssport-Klassen des Gymnasiums in der neuen Arena trainieren könnten. Die Arena würde insgesamt den Buxtehuder Süden aufwerten, weil sie eine "tolle Möglichkeit sei, große Konzerte im Süden zu organisieren", so Eysholdt. Durch die breite Unterstützung aus der Bevölkerung sei die Halle eine Art "Bürger-Arena".

BSV-Manager Peter Prior stellt klar, dass es mit einer weiteren Großsporthalle zu einer Neuverteilung der Hallenzeiten in der Stadt komme. "Davon wird nicht nur der Handball, sondern auch andere Sportarten profitieren", so Prior.

Michael Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter der Handball-Marketing Buxtehude, spricht im Namen der "Sportstiftung Buxtehude", die als Bauherr der Arena fungiert, seinen Dank aus: "Gerade für junge Menschen bietet die Arena tolle Perspektiven." Er wünsche sich, dass noch mehr Bürger, Unternehmen, Institutionen und Organisationen das Projekt mit Einzahlungen auf das Treuhand-Konto unterstützen.

Noch 56 Tage bleiben den Machern der Arena, bis ihre selbst gesetzte Deadline abläuft. Wenn Ende November keine fünf Millionen Euro auf dem Treuhandkonto eingegangen sind, ist das Projekt für alle Zeit gestorben. Bislang sind 198 Einzahlungen auf dem Konto eingegangen, insgesamt etwas mehr als 2.8 Mio. Euro (Stand Mittwoch). Täglich kämen laut Prior im Schnitt zehn Einzahlungen hinzu.
Es soll nicht die letzte Aktion der Gymnasiasten gewesen sein. Die Jugendlichen wollen auch an den Wochenenden in der Buxtehuder Fußgängerzone für das Großprojekt werben.

• Wie Bürger spenden können sowie der aktuelle Zwischenstand des Spendenbarometers im Internet aufwww.arena-buxtehude.de