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Buxtehude: "Kein tragbarer Zustand"

„Dieses Gerät darf nicht mehr benutzt werden“: Christian Plötzky auf dem Trimm-dich-Pfad im Neukloster Forst

Christian Plötzky vom TSV Buxtehude Altkloster hofft auf Sanierung des Trimm-dich-Pfades

ab. Buxtehude/Neukloster. ab. Buxtehude/Neukloster. Workouts im Freien sind schwer angesagt, Outdoor-Sport wird immer mehr zum Trend. Fitness-Geräte werden in Städten für jedermann installiert, wie beispielsweise die „Fitness-Meile“ an den Schwingewiesen in Stade. Wer sich gerne an der frischen Luft bewegt, freut sich umso mehr, wenn es einen intakten Trimm-dich-Pfad in seiner Nähe gibt. Davon kann Christian Plötzky, Vorstandsmitglied beim TSV Altkloster Buxtehude, nur träumen. „Der Zustand des Trimm-dich-Pfades im Neukloster Forst ist nicht mehr tragbar“, sagt er. Dort, wo Freizeitsportler einst Bock springen, Bank drücken und Klimmzüge machen konnten, stehen jetzt verwitterte Geräte - teilweise marode oder unbrauchbar und durch Schilder und Absperrbänder gekennzeichnet.

„Vor zwei Jahren habe ich mich intensiv mit dem Thema Sanierung des Trimm-dich-Pfades auseinandergesetzt“, erläutert Plötzky. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer, der Stadt, habe er damals alles dokumentiert und fotografiert und an eine Mitarbeiterin des verantwortlichen Fachbereichs geschickt. Seitdem herrscht Stille.

Trotz ihres jetzigen Zustands wird die Fitness-Runde genutzt, zumindest in Teilen: Jogger unterbrechen ihren Lauf, um Übungen zu machen, andere „Fitness-Junkies“ turnen an einigen Geräten, sagt Plötzky, Damit alles sauber bleibt, ist er eine Kooperation mit der Stiftung Berufliche Bildung (SBB) in Buxtehude eingegangen. „Ein von uns Beauftragter geht regelmäßig den Pfad ab und sorgt für Ordnung. Wenn ihm etwas Ungewöhnliches auffällt, informiert er mich darüber.“ Denn handwerklich tätig werden dürfe der Mann von der SBB
nicht. „Eigentlich müsste sich die Stadt als Eigentümer um die Reparaturen kümmern.“

Früher sei der Pfad wesentlich länger gewesen, doch mit der Zeit immer weiter zusammengeschrumpft, meint Plötzky, der gebürtiger Buxtehuder ist und auf dem Trimm-dich-Pfad schon als Kind Sport trieb. Jetzt stehen dort Geräte, deren Halterungen - davon ist Christian Plötzky überzeugt - zum Teil gar nicht genug befestigt wurden. Wie beispielsweise das Reck, an dem es nur noch zwei von ursprünglich drei Stangen gibt. „Die Pfeiler hier stecken maximal 1,20 Meter tief in der Erde, das langt aber nicht“, stellt der Diplom-Ingenieur fest. Denn bei auf- und abschwingenden Bewegungen lockerten sich die Pfeiler.

Der Trimm-dich-Pfad müsse dringend saniert werden. Trotz hoher Kosten hofft Christian Plötzky, dass die Stadt zur Instandsetzung des Pfades jetzt Geld in die Hand nimmt: „Geräte aus Edelstahl sind zwar kostenintensiv, dafür aber wartungsarm und kaum anfällig.“ Zwischen 2.500 und 6.000 Euro, schätzt er, müsste pro Gerät investiert werden. Plötzky: „Zehn Stück bräuchten wir, um den Trimm-dich-Pfad wieder richtig attraktiv zu machen.“