Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Buxtehude: "Manche Leute missachten alles"

Für motorisierte Zweiradfahrer einladend: die Abkürzung zwischen „Am Klöterbusch“, dem „Ottensener Weg“ oder Richtung „Am Kloster Dohren“

Motorisierte Zweiradfahrer immer häufiger auf Sandweg in Altkloster

ab. Buxtehude. Erboste Spaziergänger halten sie nicht von ihren illegalen Spritztouren ab: Immer wieder benutzen Mofa-, Roller- oder Motorradfahrer die Sandwege zwischen den Straßen „Am Klöterbusch“, „Floriastraße“ „Am Kloster Dohren" sowie die parallel zur Stichstraße „Ottensener Weg“ verlaufende Strecke. Aus Sicht der Fahrer praktisch, weil sie damit ihre Fahrt abkürzen oder zu einem Ausflug in den ehemaligen Bundeswehrwald abbiegen können. Für Spaziergänger lästig, für Kinder und frei laufende Hunde sogar gefährlich. Denn: Der Sandweg ist schmal und kein offizieller Verkehrsweg, mit einem motorisierten Fahrzeug rechnet hier niemand. Dazu kommt noch, dass die Motorräder oft sehr schnell unterwegs sind.

Schon einmal hatte die Stadt Bügel auf dem Sandweg anbringen lassen, um Motorradfahrer von dem Weg zwischen Wohnhäusern und Weideland zu vertreiben. Diese wurden bereits nach kurzer Zeit wieder entfernt. „Es bringt nichts“, stellt Klaus Huhn von der Buxtehuder Stadtverwaltung fest. „Manche Leute missachten alles - sie fahren einfach drumherum.“ Das hätten beispielsweise auch die Bügel am „Brillenburgsweg“ gezeigt: Auch das sei ein Fußgängerweg, aber einige Fahrer motorisierter Zweiräder würden darauf kaum Rücksicht nehmen und mit ihren Fahrzeugen einfach außen herum fahren.

Eine missliche Lage für Anwohner und Spaziergänger an den Sandwegen in Altkloser. Huhn kennt das Problem, ist aber nicht zuständig: Da es sich bei dem Sandweg um eine Grünfläche handelt, die einst zur Ausgleichsfläche für den Bau des Wohngebietes „Am Kloster Dohren“ bestimmt wurde, ist der Fachbereich Liegenschaften der richtige Ansprechpartner.

Welche Möglichkeiten bieten sich noch zum Stopp der Verkehrsrowdys an? Das WOCHENBLATT bleibt dran und berichtet in einer der kommenden Ausgaben.