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Buxtehude: Mit Liebe zur Fotografie

Eine Bäuerin beim Melken hat Roger Steen in der Mongolei fotografisch festgehalten (Foto: Roger Steen)

Roger Steen hat gut besuchtes Treffen für Hobbyfotografen organisiert

ab. Buxtehude. Erfahrungen austauschen, gegenseitig inspirieren und gemeinsam etwas unternehmen: Dazu hat der Buxtehuder Roger Steen (57) im vergangenen Jahr das „Café der Fotografie“ ins Leben gerufen. Einmal pro Monat treffen sich Hobbyfotografen im Kulturforum zu dieser Netzwerkveranstaltung. „Es geht nicht um Bildkritik oder darum, sich die ganze Zeit Fotos anzuschauen“, erläutert
Steen. „Es geht darum, miteinander ins Gespräch zu kommen.“
Durch das gemeinsame Interesse seien bereits neue Veranstaltungen entstanden. „Beispielsweise haben sich Leute gemeldet, die gerne Insekten fotografieren. Wir haben dazu einen Workshop angeboten, der gut angenommen wurde.“ Auch ein Workshop zum Thema „Lightpainting“, einer fotografischen Technik, die mit Langzeitbelichtung durchgeführt wird, sei initiiert worden. „Ich versuche, diese Workshops kostenfrei anzubieten. Manchmal entstehen aber doch Kosten und ich muss einen kleinen Beitrag erheben“, sagt Steen.

Selbst fotografiert der beruflich im IT-Bereich tätige Diplom-Ingenieur seit seinem 14. Lebensjahr, seit zehn Jahren intensiv. Motive findet er häufig auf seinen Reisen, wie beispielsweise einem dreiwöchigen Trip durch die Mongolei. Er gehe jedoch nicht gezielt auf „Motivjagd“, sondern halte lieber Foto-Momente fest, die sich zufällig ergeben.

Mit dem „Café der Fotografie“ hat Roger Steen auf jeden Fall einen Nerv getroffen. Zu den Terminen erscheinen bis 40 Interessierte. Die Community auf Facebook hat inzwischen mehr als 90 Aktive: Dort werde rege gepostet und ausgetauscht, sagt Steen, und weiter: „Ich habe das Gefühl, dass die Hobbyfotografen in Buxtehude einen Ort wie diesen gesucht haben.“ Während der Treffen im Café kämen spannende Diskussionen zustande, z. B. ob Fotos eine erklärende Beschriftung bräuchten oder selbsterklärend seien oder ob Monitore kalibriert werden müssten.

Wer beim „Café der Fotografie“ vorbeischauen möchte, hat am Mittwoch, 11. Oktober, ab 19.30 Uhr Gelegenheit dazu. Die Teilnahme am „Café der Fotografie“ ist kostenfrei. „Eine Voraussetzung zur Teilnahme ist nicht, wie ein Profi fotografieren zu können“, sagt Steen, „ich erwarte lediglich Offenheit und gegenseitigen Respekt.“

• www.facebook.com/groups/CafeDerFotografie