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Buxtehude sucht nach "Ersatz-Omis"

180 Familien nutzten bereits den städtischen Service oder tun dies immer noch (Foto: oh)
bc. Buxtehude. Sie springen ein, wenn Mama und Papa mal ausgehen wollen, wenn dringende Behördengänge anstehen oder das Geschwisterchen Aufmerksamkeit braucht. Die Buxtehuder Baby-Patinnen sind für viele Familien der rettende Engel in der Not. Derzeit fehlen jedoch Patinnen. "Mir ist es im Moment nicht möglich, alle Familienwünsche zu erfüllen", sagt Antje Quedens vom Jugendamt Buxtehude, seit fünf Jahren zuständig für die Koordnierung der Patinnen. Immerhin nutzten bereits 180 Familien den städtischen Service oder tue dies immer noch.

Quedens sucht händeringend nach Frauen, die Spaß an der Betreuung von Kleinkindern zwischen null und zwei Jahren haben und junge Familien stundenweise unterstützen möchten. Denn nicht immer kann die Verwandtschaft im Notfall einspringen, da sie oft hunderte Kilometer weit entfernt wohnt.

Die Patinnen entscheiden selbst über den zeitlichen Aufwand, den sie für die Familie einsetzen möchten. Oft sind es reifere Frauen der Ü50-Generation, die sich als Baby-Patin ein wenig wie "Ersatz-Omis" fühlen, da sie selbst keine Enkel haben oder diese nicht um die Ecke wohnen - ein wesentlicher Unterschied zu den meist jungen Babysittern.

Die Patinnen werden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule an drei Abenden auf ihre Aufgaben vorbereitet. Die Kosten der Schulung übernimmt die Stadt Buxtehude bei Aufnahme der Tätigkeit als Babypatin. Die Frauen sind ehrenamtlich beschäftigt, erhalten eine Aufwandsentschädigung von vier Euro pro Stunde. Für die Eltern sind die ersten zwölf Stunden kostenfrei.

• Interessierte Frauen können sich unter Tel. 01520-8973712 melden. Die kommenden Schulungen findet statt an drei Montagen : 28. Oktober, 4. und 11. November im Stieglitzhaus in Buxtehude.