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Buxtehuder Freiwilligenagentur vor dem Aus?

Brigitte Laurinat und Dieter Thul haben bis zuletzt für "fabux" gearbeitet

tk. Buxtehude. Die Nachricht kam überraschend: Die Freiwilligenagentur Buxtehude (fabux) ist nicht mehr aktiv. Das Team mit Brigitte Laurinat und Dieter Thul, das ehrenamtliche Kräfte vermittelt, hat die Arbeit zumindest vorerst beendet. Die Gründe dafür sind vielschichtig und weichen je nach Sichtweise deutlich voneinander ab. Was Fakt ist: Aus Brandschutzgründen dürfen die bisherigen "fabux"-Räume im Haus der Diakonie an der Harburger Straße nicht mehr genutzt werden.

Dass es kein neues Domizil gibt, enttäuscht Brigitte Laurinat. Weder der Kirchenkreis noch die Stadt habe der "fabux" neue Räume zur Verfügung gestellt, die nur zwei Tage in der Woche benötigt werden. Ob "fabux" noch eine Zukunft hat, weiß die Ehrenamtsvermittlerin nicht: "Ich bin ratlos."

Dass für die "fabux" keine Räume gemietet werden, versteht Brigitte Laurinat. "Viel zu teuer", besonders in guter Lage", räumt sie ein. Dem Vorwurf, der nur inoffiziell genannt wird, dass bei der "fabux" nichts mehr los sei, widerspricht sie. "Die Arbeit hat zugenommen." Richtig sei, dass es eine Durststrecke gegeben habe.

Um das zu verstehen, muss der Blick weit zurück gehen: Angegangen hat die "fabux" mit Pastorin Iris Junge. Mit Ideen, profunder Kenntnis von Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising hat Junge losgelegt. Allerdings: Ihre Stelle war von vornherein befristet angelegt, erklärt der neue Superintendent Dr. Martin Krarup. Er ist sich der Problematik bewusst, dass es schwierig ist, gute Arbeit fortzuführen, wenn ein Hauptamtlicher wegfalle. Laurinat und Thul, zuerst selbst ehrenamtlich aktiv, haben schließlich die Stunden von Pastorin Junge übernommen, "Damit es weitergeht", wie Brigitte Laurinat sagt.

Ob das Ende von "fabux" endgültig oder nur vorläufig ist, steht noch nicht fest. Zwischen der Stadt, Diakonie und Superintendentur wird es Gespräche geben. Ein Raum müsste zu finden sein. Etwa im "Stieglitzhaus", wo stundenweise schon viele Beratungseinrichtungen aktiv sind.