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Das Buxtehude-Museum wird leergeräumt

Holten die Stühle aus dem Museum: Geschäftsführer der Hs21, Dr. Rolf Jäger, Hochschulmitarbeiter Frank Sachs, Dozentin und Modellbauerin Dagmar Burmester, Hochschulpräsident Prof. Dr. Thorsten Uelzen, Hochschulmitarbeiter Mehmet Kösgerolglu und Museumsmitarbeiterin Susanne Gratza (von links) (Foto: HS21)
Möbel-Kultstücke ziehen um: Neue Heimat in der Hochschule 21

tk. Buxtehude. Diese Möbelstücke sind mehr als Stühle und Tische: 16 berühmte Designermöbel, Nachbauten berühmter Vorbilder etwa von Mies van de Rohe, sind vom Buxtehude-Museum in die Hochschule 21 (HS21) umgezogen. Grund: Das Museum wird leergeräumt, weil das Gebäude komplett saniert wird.

Der Umzug ist eigentlich eine Rückkehr. Denn die Design-Klassiker waren Eigentum der Hochschule, damals noch die staatliche Fachhochschule. Sie waren vor vielen Jahren angeschafft worden, damit Studierende das Freihandzeichnen anhand der Kult-Objekte üben konnte. Weil Möbel aber zur Innenarchitektur gehören und dieses Fach in Buxtehude nicht angeboten wird, rügte der Landesrechnungshof den Kauf. Folge: Die Möbel mussten ausziehen und landeten im Museum als Dauerleihgabe.
Jetzt sind sie zurück in der HS21, für alle nutzbar, und werden erneut auch im Zeichenunterricht verwendet. Hoffentlich ist der Landesrechnungshof vergesslich und es gibt keine zweite Rüge!

Außerdem ist ein Buxtehuder Stadtmodell aus Holz, das über sechs Jahre in Handarbeit von Studierenden gebaut wurde, vom Museum in die HS21 gezogen. Es wird in der Bibliothek ausgestellt.

Das Buxtehude Museum soll Anfang 2017 nach einem umfangreichem Umbau wiedereröffnet werden. Dann werden auch die bedeutenden Altsachsen-Funde aus Immenbeck einen gebührenden Platz bekommen.