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"Das Ende fest im Blick" - Jubiläum und Abeschiedsfeier an der Realschule am Schulzentrum Nord in Buxtehude

In der ersten Reihe: v. li.: ehem. Schulleiter Joachim Lübbecke, Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, ehe. Rektorin der Hauptschule Eleonore Holstein, ehm. Lehrerin Lilo Bode und Axel Keusemann (Schulbehörde)
mi. Buxtehude. Es war schon eine etwas seltsame Feierstunde, die am vergangenen Samstag in der Realschule am Schulzentrum Nord in Buxtehude zelebriert wurde. Zum einen beging die Schule ihr 60-jähriges Bestehen, zum anderen war allen Gästen bewusst, dass es für die Schule kein weiteres Jubiläum geben wird. Denn die Realschule schließt im Sommer für immer ihre Türen. Kein Wunder, dass nicht nur gelacht, sondern auch die eine oder andere Träne verdrückt wurde.
Zur Feier in der Aula im Schulzentrum Nord waren nicht nur viele Schüler, Eltern und Lehrer erschienen, sondern auch viele ehemalige Schüler und Lehrkräfte, darunter auch Ehemalige des allerersten Abschlussjahrgangs.
„Wir haben das Ende fest im Blick. Am 16. Juli 2016 erhält die letzte Abschlussklasse ihre Zeugnisse, danach gibt es diese Schule nicht mehr.“ Schulleiter Christoph Ischebeck musste während seiner Rede mit den Tränen kämpfen. Dem Pädagogen, der die Schule seit 2014 führt, kam die - wie er betonte - nicht immer leichte Aufgabe zu, die Schule „abzuwickeln“. Christoph Ischebeck bedankte sich bei allen, die ihn in seiner Zeit an der Schule unterstützt haben. Zur IGS, die nach der Schließung der Realschule die Räumlichkeiten übernimmt, sagte Ischebeck: Er und sein Kollegium hätten immer alles daran gesetzt, die neue IGS positiv zu begleiten. Erleichtert zeigte sich der Schulleiter darüber, dass alle Lehrkräfte für die Zeit nach der Realschule einen Platz an anderen Schulen gefunden haben. „Ihr seid ein tolles Kollegium gewesen. Jeder, der in Zukunft mit euch arbeitet, kann sich glücklich schätzen“, gab der Schulleiter seinem Team mit auf den Weg.
Christoph Ischebecks Vorgänger, Joachim Lübbecke, brachte mit fiktiven Zeitungsschlagzeilen Anekdoten und Highlights aus der 60-jährigen Schulgeschichte zurück. Bei all den vielen schönen und auch turbulenten Erlebnissen sei eine Feier zum Ende angebracht, so Joachim Lübbecke.
Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt nutzte ihre Rede, um sich bei Christoph Ischebeck und seinen Team für die gute Zusammenarbeit im Zuge der IGS-Gründung zu bedanken.
Untermalt wurden die Feierlichkeiten mit Musik einer Schülerband und vom Buxtehuder Stadtorchester. Für herzhafte Lacher sorgte dabei der Auftritt des Lehrerkollegiums. Ausstaffiert mit Spazierstock, Zylinder, schwarzer Hose und weißen Hemd traten die Pädagogen samt Schulleiter zum Lied „Ein Freund“ der Comedian Harmonists zum letzten Tanz an.