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Das Modell einer Hansekogge schippert ins Buxtehude-Museum

Das Ausstellungs-Team freut sich über das Koggenmodell (v.l.): Stadtarchäologe Dr. Bernd Habermann, Stadtarchivar Bernd Utermöhlen und Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller

tk. Buxtehude. Die Ausstellung "Over Sand unde See - 650 Jahre Hansestadt Buxtehude" ist um ein bedeutendes Stück reicher: Das Modell einer Hansekogge ist jetzt zu sehen. Das Bremer Focke Museum hat sie Buxtehude als Leihgabe zur Verfügung erstellt.

Schiffe, die diesem Modell ähnelten, fuhren den Buxtehuder Hafen an, der einer der modernsten Deutschlands war. Der Hafen war ein Wachstumsmotor für die Stadt. Spannend wie die Hanse-Geschichte Buxtehudes ist auch die Geschichte des Koggenmodells: Im Weserschlick wurden 1962 Reste einer Kogge gefunden und über Jahre geborgen. Es gab keine genauen Vorlagen, so dass die Einzelteile im Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven zusammengepuzzelt werden mussten. Bis heute wurde kein besser erhaltenes Modell einer Kogge aus der Hansezeit entdeckt
Parallel zum Zusammenbau dazu wurde das Modell der Kogge erstellt. Es wurde im Maßstab 1:20 nachgebaut.
Dieses Modell haben die Buxtehuder Ausstellungsmacher geschickt und wirkungsvoll wie eine Installation in die bestehende Hanse-Schau integriert. Die unter Glas geschützte Kogge fährt wie auf der Este auf den Petri-Kirchturm zu. Fürs richtige maritime Feeling der Ausstellungsbesucher sorgt das Video einer Estefahrt.
• Die Ausstellung ist noch bis zum 21. April im Buxtehude-Museum zu sehen. Infos und Öffnungszeiten unter www.buxtehude.de/museum