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Das regt die WOCHENBLATT-Leser auf: Der Ovelgönner Müllsünder kommt wohl davon

Dieser Müllfrevel hat die WOCHENBLATT-Leser aufgeregt (Foto: privat)
WOCHENLBATT-Leser regen sich über dreisten Müllfrevel auf

tk. Landkreis. Der kurze Artikel "Anhängerweise Unrat in Ovelgönne abgeladen: Der Müllsünder ist im Visier" auf unserer WOCHENBLATT-Homepage (www.kreiszeitung-wochenblatt.de) ist bei vielen Lesern auf großes Interesse gestoßen. Dass ein Unbekannter gleich eine Riesenmenge Schrott in der Feldmark in Ovelgönne ablädt, macht die Menschen wütend.



Anlass für die Redaktion nachzufragen: Wie ist der Stand der Dinge und was droht solchen Umweltfrevlern eigentlich? Die schlechte Nachricht: Die erste Einschätzung der Polizei, dass man den Müllsünder zur Rechenschaft ziehen könne, scheint sich zu zerschlagen. Nach WOCHENBLATT-Informationen soll es zwar einen namentlich bekannten mutmaßlich Verursacher geben, doch der scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Immerhin: Am Dienstag hat die Stadt Buxtehude den Riesenmüllhaufen entfernt.

Heiko Köhnlein, Leiter des Umweltamtes beim Landkreis Stade, ärgert sich über solche Müllsünder ebenso wie alle anderen Bürgerinnen und Bürgern. "Ich bin ratlos, wie wir solchem Müllfrevel Herr werden können", sagt er. Manche Menschen besäßen weder Umweltbewusstsein noch eine Hemmschwelle. Und viel zu oft kommen die Umweltsünder davon. Nur in seltenen Fällen komme es zu einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren. Wenn jemand ertappt werden sollte, gebe es in der Regel ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. "Dabei können dann einige Tausend Euro Bußgeld zusammenkommen", sagt Köhnlein.

Was er aber erfreulich findet: "In der Bevölkerung ist das Bewusstsein gewachsen, dass so ein Frevel nicht in unsere Zeit passt." Und auf Mithilfe der Menschen ist das Umweltamt angewiesen. "Wenn wir von solchen Dingen erfahren, dann kümmern wir uns drum", sagt Heiko Köhnlein.