Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Das wird die neue "Seeburg" in Neukloster

(Foto: HBI/Frenzel&Frenzel)
Die HBI plant drei Gebäude für Wohnen und Gewerbe anstelle des Traditionshotels

tk. Neukloster. Rund 30 Wohnungen und eine Gewerbefläche - all das verteilt auf drei Baukörper, die sich in der Höhe der umliegenden Bebauung anpassen. Das sind die Pläne der HBI (Hausbau- und Immobiliengesellschaft) aus Nottensdorf mit dem Grundstück des Hotels und Restaurants "Seeburg" in Neukloster. Die HBI-Geschäftsführer Sven Geertz und Dierk Heins sowie der Architekt Christoph Frenzel stellten die ersten Ideen am Montagabend im Ortsrat von Neukloster vor. Sie betonten: "Wir sind noch in einer sehr frühen Phase."



Geplant ist, dass der größte Baukörper, wie jetzt das Restaurant, direkt an der B73 liegt. Dort sollte auch Gewerbe entstehen. "Schön wäre ein Café", so Geertz. Die beiden überwiegend fürs Wohnen vorgesehen Häuser stehen dicht beieinander, sollen optisch aber wie zwei Gebäude wirken. Insgesamt wird ein neuer Durchblick auf den See geschaffen. "Der gesamte Uferbereich wird ohnehin nicht angetastet", so Architekt Frenzel.

Die Erschließung erfolgt über die Kringelstraße, die auch weiterhin eine öffentliche Straße bleibt. Allerdings planen die HBI und Frenzel zwei unterschiedliche Varianten. Einmal als Straße mit viel Grün, alternativ als Zuwegung mit Platzcharakter. Dort werden auch notwendigen Parkplätze geschaffen. Zusätzlich soll auf dem jetzigen Schotterplatz ein Parkdeck entstehen, das sich optisch zur B73 aber als Haus "tarnt". Rund 45 Stellplätze sind geplant.
Die Wohnungen werden eine Größe von 50 bis 80 Quadratmetern haben. Die HBI ist überzeugt, dass die Nachfrage groß ist.

In der Diskussion wurde deutlich: Die Pläne stoßen grundsätzlich auf Zustimmung. Wichtig ist den Neuklosteranern die Verwendung von Klinkern und nicht von Putz. Fachwerk, auch das noch ein Gedankenspiel, wird wohl kaum eine Rolle spielen.
Dem Ortsrat und allen interessierten Bürgern wird die HBI bald die konkreten Pläne präsentieren. Dann wird auch deutlich, wie die Neubauten letztendlich aussehen.
Der Abriss der "Seeburg" ist für das kommende Frühjahr geplant. Im Sommer 2017 sollen die neuen Häuser bezugsfertig sein.