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Die Jugendwerkstatt "Walze" hat neuen Träger

Björn Harms (re.) und Dorothe Gräf übernehmen die Regie in der Jugendwerkstatt "Walze" von Hans-Dieter Stienen (Foto: tk)
"Lebensraum Diakonie" aus Lüneburg übernimmt die Regie in der Einrichtung

tk. Buxtehude-Neukloster. Die Jugendwerkstatt Walze in Neukloster hat einen neuen Trägerverein. Seit dem 1. April hat der "Lebensraum Diakonie" mit dem Hauptsitz in Lüneburg die Regie bei der Einrichtung übernommen,  die Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren fit für ein Leben in der Arbeitswelt machen will.

Obwohl die "Walze" seit vielen Jahren erfolgreiche Arbeit leistet, ist es um die Einrichtung an der B73 still geworden. Hans-Dieter Stienen, ehrenamtlicher Geschäftsführer der "Walze" und Schatzmeister des gleichnamigen ehemaligen Trägervereins, erklärt das damit, dass die Vereinsarbeit mangels Ehrenamtlicher zurückgegangen sei. Mit "Lebensraum Diakonie" sei nun ein professioneller Partner gefunden worden, der die Zukunft der "Walze" sichere. Stienens Aufgabe ist es jetzt, den Verein abzuwickeln. Er betont: "Der Verein wird aufgelöst, doch die Jugendwerkstatt macht unter dem bekannten Namen Walze weiter."

Björn Harms und Dorothe Gräf vom "Lebensraum Diakonie" werden die "Walze" nicht neu erfinden, wohl aber neue Akzente setzen. Etwa bei erweiterten Angeboten. Neben Tischlerei und Nähwerkstatt soll es künftig auch ein hauswirtschaftliches Angebot geben. Die fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen weiter. Die Übernahme der Walze mache Sinn, weil der "Lebensraum Diakonie" auf diesem Gebiet schon viele Erfahrunge habe und sich Synergien für alle ergeben. "Wir werden Ressourcen gemeinsam nutzen", so Gräf und Harms.

Die Arbeit der "Walze" ist wichtig und erfolgreich: Die Sozialpädagogin Christiane Woche: "Von 41 Teilnehmern der Kurse sind im vergangenen Jahr 16 in Arbeit, Ausbildung und Schule vermittelt worden." Sowohl die Pädagogin als auch Hans-Dieter Stienen erklären, dass die Probleme der jungen Menschen ohne Schulabschluss, Ausbildung und Job in den vergangenen Jahren größer geworden seien. Häufig müssten die Kursusteilnehmer Dinge lernen, die für viele Altersgenossen selbstverständlich sind. Etwa das rechtzeitige Aufstehen. Umso wichtiger sei es, finden alter und neuer Träger, dass die Zukunft der "Walze" gesichert ist.