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Dieses Bild spaltet Buxtehude - Aquarell "Toter Hase" gewinnt Kunstpreis

Polarisiert: Künstlerin Birgit Jaenicke (Foto: Stadt Buxtehude)
mi. Buxtehude.

Diese Entscheidung zeugt von Selbstironie: Das Bild „Der tote Feldhase oder das Ende eines Märchens“ von Birgit Jaenicke gewinnt den Kunstpreis „Künstlerlnnen sehen Buxtehude (die etwas andere Sichtweise auf die Stadt)“. Der Kunstwettbewerb wird von der Stadt Buxtehude mit Unterstützung durch die Sparkasse Harburg-Buxtehude ausgelobt.
Das altmeisterliche Aquarell eines toten Hasen werfe gekonnt die Frage auf, ob die Mär von Hase und Igel in Buxtehude zu Tode geritten werden, oder ob die zwei Märchenfiguren als touristisches Alleinstellungsmerkmal aus der Stadt einfach nicht mehr wegzudenken sind. Für die Jury - bestehend aus der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Lemm, Kunsthistorikerin Elke Brand, dem Preisträger des vergangenen Jahres, Michael Järnecke, und Fachgruppenleiter Kultur, Torsten Lange - war die an die Werke des Renaissance-Künstlers Albrecht Dürer angelehnte Zeichnung damit der Gewinner des diesjährigen mit 3.000 Euro dotierten Kunstpreises.
Birgit Jaenicke wurde von der Auswahl selbst überrascht, sie hatte offenbar ihrem Werk keine Chancen eingeräumt und weilte zum Zeitpunkt der Preisverleihung im Urlaub. An ihrer Stelle nahm ihre Schwester Ursula Jaenicke-Münzel den Preis von Bürgermeistern Katja Oldenburg-Schmidt entgegen.
Insgesamt nahmen 21 Künstler an dem Wettbewerb teil. Eingereicht wurden Skulpturen, Fotografien und Gemälde. Sämtliche Werke im Foyer des Stadthauses (Bahnhofstraße 7) zu sehen.