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Ein bisschen Ekel fördert die Erkenntnis: Dirk Meinzer stellt seine Werke im Buxtehuder Marschtorzwinger aus

Der Künstler Dirk Meinzer ist von Raupen fasziniert
Buxtehude: Marschtorzwinger | Ein blumenartiges Kunstwerk aus einer Salatgurke, Speckkäfern, einer Häkeldecke, Pompons und Buchbinderleim - der Künstler Dirk Meinzer aus Deinste stellt bis zum Sonntag, 28. September, seine Werke im Buxtehuder Marschtorzwinger aus. Die Ausstellung Odradeks II zeigt Exponate des Künstlers, die u.a. aus Tierkadavern und Nahrungmitteln bestehen, deren Verwesungsprozess gestoppt wurde. "Ein bisschen Ekel wirkt erkenntnisfördernd", sagt Dirk Meinzer, der in diesem Jahr in Lüneburg mit dem Daniel-Frese-Preis ausgezeichnet wurde.
Dass es in der Ausstellung um Erkenntnisse und neue Perspektiven geht, erklärte Oliver Grundmann, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Vereins Kunstsignale, in seiner Eröffnungsansprache. "Durch die Werke bekommt der Betrachter einen neuen Blick auf die Dinge", so Grundmann, der den Künstler vor drei Jahren in Stade kennen und schätzen gelernt hat.