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Eine Brücke für die Radfahrer: Harsefelds Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann will das Radwegenetz verbessern

Rainer Schlichtmann will die Bürger dazu motivieren, öfter mal das Rad zu nehmen (Foto: jd)
Zwei Radwege hat die Samtgemeinde Harsefeld bereits im vergangenen Jahr geschaffen: Die Arbeiten für eine Radwegeverbindung zwischen Harsefeld und Griemshorst sind abgeschlossen. Und auch in Ruschwedel wurde ein Radweg bis zu Bahn gebaut. Jetzt will Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann das Radwegenetz "von innen nach außen" verbessern, um die Harsefelder dazu zu motivieren, öfter mal auf's Rad statt ins Auto zu steigen. Zunächst will er im Ortskern des Flecken Harsefeld mit rund 160 Meter langen Brücke über Kreisstraße, Bahnhof und Saatzucht-Gelände die Böberstroot (Ortsmitte) mit dem Querweg verbinden, der u.a. zum Schulzentrum, Sportverein und Jugendzentrum Jubs führt. Damit brauchen Radfahrer zum Beispiel keinen Umweg mehr über die stärker befahrene Friedrich-Huth-Straße zu machen und können auch die Ortsentlastungsstraße gefahrlos überqueren. "In einem ersten Schritt müssen wir jedoch Gefahrenpotentiale, die sich durch den Brückenbau ergeben können, analysieren", so Schlichtmann. Das könnte zum Beispiel in der Böberstroot die Einmündung der Griemshoster Straße sein. "Denn die Radfahrer nehmen, wenn sie die Brücke abwärts fahren, Tempo auf", erklärt Schlichtmann. Gefährlich wird es, wenn dann ein Auto oder ein anderes Fahrzeug von rechts aus der Griemshorster Straße kommt.
Sind diese Fragen geklärt und die Gefahrenpotentiale aus der Welt geräumt, will der Samtgemeinde-Bürgermeister das Radwegenetz ausweiten und schließlich auch an das Kreiskonzept anschließen. "Dann kann es auch darum gehen, Schutzstreifen einzurichten, Straßen zu sanieren und Schlaglöcher zu entfernen", so Schlichtmann. Welche Straßen er dabei im Sinn hat - Rainer Schlichtmann ist selbst häufiger mit dem Fahrrad unterwegs, will er noch nicht sagen, um dem Verfahren nicht vorzugreifen.
Der Samtgemeinde-Bürgermeister geht davon aus, dass bereits im ersten Halbjahr dieses Jahres erste Aufträge für den Brückenbau vergeben werden. "Wenn die Brücke ab 2019 umgesetzt wird, wäre das ein sehr gutes Ergebnis", sagt er.
Da der Anteil der radfahrenden Bevölkerung schon jetzt ansteigt, sollen für die Pendler bis zu den Sommerferien am Bahnhof 75 neue Abstellplätze für Fahrräder geschaffen werden. "Wir legen los, sobald wir den Bewilligungsbescheid haben", sagt Rainer Schlichtmann.

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