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Elbe-Klinikum Buxtehude: "Es ist äußerst positiv"

Opfer häuslicher und sexueller Gewalt finden Hilfe und Unterstützung in der Beweisambulanz "Pro Beweis" im Elbe Klinikum Buxtehude

"Pro Beweis" in Buxtehude: Betriebsleiter Arturo Junge zieht Resümee

ab. Buxtehude. Vor einem Vierteljahr hat sich das Elbe Klinikum in Buxtehude dem Netzwerk „Pro Beweis“ angeschlossen. Betriebsleiter Arturo Junge zieht ein positives Resümee: „Wir können seither einen Fall verzeichnen - das werte ich als äußerst positiv“, bilanziert er. „Denn es lässt den Schluss zu, dass es in diesem Zusammenhang nicht so viele Fälle gegeben hat.“
In einer Beweisambulanz bietet „Pro Beweis“ Hilfe und Unterstützung bei häuslicher und sexueller Gewalt. Beweise werden ohne Anzeige bei der Polizei dokumentiert, sodass das Opfer sich auch später dazu entscheiden kann, gegen den Täter vorzugehen.

Es habe in diesem Zeitraum grundsätzlich Fälle von häuslicher Gewalt gegeben, doch diese seien auch direkt angezeigt worden. „Ein Fall in drei Monaten ist ein adäquater Wert - je weniger Fälle es gibt, desto besser ist es“, sagt Junge. Dabei habe er die Hoffnung, dass die Dunkelzimmer der Opfer von gewalttätigen Übergriffen niedrig ist.

In den Elbe Kliniken Stade gebe es vier bis fünf Fälle im Jahr, so Junge. „Im Verhältnis zu Buxtehude ein ähnlicher Wert“, meint der Betriebsleiter. Die Elbe Kliniken Stade haben sich dem Netzwerk „Pro Beweis“ im März 2014 angeschlossen.

• Weitere Infos unter www.probeweis.de.