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Elbvertiefung: Ergänzende Unterlagen vorgelegt

Damit große Containerfrachter den Hamburger Hafen tideunabhängig anlaufen können, soll die Elbe vertieft werden (Foto: Walter Rademacher)
(bc). Der Bund und die Hansestadt Hamburg haben dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in der vergangenen Woche die verlangten ergänzenden Unterlagen im Zusammenhang mit der geplanten Elbvertiefung vorgelegt. „Auf der Grundlage umfangreicher Gutachten konnten alle Fragestellungen des Bundesverwaltungsgerichts beantwortet werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Hamburger Wirtschaftsbehörde.
In dem mehr als 200 Seiten umfassenden Planergänzungsbeschluss werde dargelegt, dass es durch die Fahrrinnenanpassung nicht zu weitergehenden Umweltauswirkungen kommen werde, als sie bereits bisher berücksichtigt wurden. Das Ausbauvorhaben selbst bleibe unverändert.
Wie berichtet, wurde die Elbvertiefung bereits im April 2012 genehmigt. Daraufhin haben die Umweltverbände BUND und NABU gegen die Genehmigung vor dem Bundesverwaltungsgericht Klage eingereicht. Die Entscheidung, ob mit dem Bau begonnen werden darf, hängt deshalb vom Gericht ab.
Das Aktionsbündnis Lebendige Tideelbe hat den Ergänzungsbeschluss kritisiert. Nach Einschätzung der Umweltverbände bleiben erhebliche Zweifel, ob die vom Gericht gerügten Mängel adäquat berücksichtigt worden sind.