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Endlich wieder vereint: Familie Alian in Buxtehude

Endlich sind sie wieder zusammen: Überglücklich schloss Ahmad Alian (33) aus Syrien seine Familie am Hamburger Flughafen seine Familie in die Arme. Ein Jahr lang hatte der Neurochirurg seine Frau Suha (30), Sohn Omar (3) und Töchterchen Sham (1) nicht gesehen, lebte zunächts in Apensen und jetzt in Buxtehude "Sham war erst einen Monat alt, als ich flüchten musste", sagt Alian. "Sie musste sich jetzt erst einmal an mich gewöhnen." Es hatte dem Arzt schwer auf den Herzen gelegen, dass sein Sohn Omar böse über die Flucht des Vaters war. "Meine Familie lebte in unserem Heimatdorf unter schwierigen Bedingungen ohne Strom und Wasser", erzählt Alian. "Da konnte es mein Sohn nicht verstehen, dass sein Vater einfach abhaute." Doch hatte Ahmed Alian keine andere Wahl. Als Arzt in Damaskus hatte er ohne Rücksicht auf Freund oder Feind alle Kriegsopfer behandelt. (Das Wochenblatt berichtete) "Das galt als Hochverrat", erzählt Alian. Als die Polizei im Krankenhaus auftauchte, um ihn festzunehmen, flüchtete er. Sobald er nach einer beschwerlichen Flucht in Apensen in Sicherheit war, machte er sich daran, seine Familie nachzuholen. "Ich habe viel Unterstützung von der Initiative mitMenschen in Apensen, aber auch vom Ausländeramt bekommen, um die notwendigen Papiere für eine Familienzusammenführung zu bekommen", erzählt er.
In Buxtehude hat die Familie eine kleine Zweizimmerwohnung gefunden. Jetzt sucht Ahmad einen Kindergartenplatz für Omar, damit seine Frau, eine Apothekerin, an einem Integrationskursus teilnehmen und Deutsch lernen kann.