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Feuerwehr Buxtehude wirbt um Nachwuchs

Die kleine Saphira (5) hat Spaß beim Löschen
bc. Buxtehude. Nachts mussten sie noch einen morschen Ast an der Harburger Straße absägen, morgens stellten sich die rund 70 Feuerwehrleute von Zug I den vielen Interessierten vor, die am Samstag zum Tag der offenen Tür nach Buxtehude gekommen waren. Die Retter hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Besonders der Nachwuchs kam auf seine Kosten: Der kleine Piet (3) will - Stand jetzt - später mal Feuerwehrmann werden. Arne Klindworth ist schon einer. Er zeigte ihm die Drehleiter, die nicht nur bei Bränden zum Einsatz kommt, sondern auch bei Personenrettungen wie neulich an der Poststraße. "Von durchschnittlich 150 Einsätzen pro Jahr sind nur ein Drittel Feuereinsätze, der Rest technische Hilfeleistungen", berichtet Feuerwehr-Sprecher Gerrit Peters.

Die Brandbekämpfer nutzten den Tag, um junge Leute für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern. Ann-Kathrin Deiters ist bereits Mitglied in einer der vier Buxtehuder Jugendfeuerwehren. Alle zwei Wochen üben sie Löschwege. "Man lernt hier viel Teamgeist und trifft neue Freunde", erzählt Ann-Kathrin.

Carsten Hoening kümmert sich im Zug I nicht um den Nachwuchs, sondern um ganz alte Schätzchen. "Hein Köpcke", das erste Tanklöschfahrzeug (2.800 Liter) im Landkreis Stade (Baujahr 1956), soll wieder in den Originalzustand versetzt werden: Bremsen, Beleuchtung, Blinker, alles soll aussehen wie vor mehr als einem halben Jahrhundert. Hoening demonstrierte den Besuchern die interessanten Details des "roten Flitzers", der noch bis 1999 zu Einsätzen ausrückte.

Ortsbrandmeister Jürgen Meyer zeigte sich zufrieden mit dem Besuch: "So ein Tag ist eine super Gelegenheit, für uns zu werben."