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Flachlandtiroler überwindet die Alpen mit dem Rad

Überglücklich im Ziel: Lars Schirrmann aus Buxtehude (Foto: oh)
bc. Buxtehude. Der Ötztaler Radmarathon ist wirklich nichts für Weicheier: 238 Kilometer über vier Bergpässe, 5.500 Höhenmeter mit bis zu 18 Prozent Steigung. Viele Flachlandtiroler schrecken angesichts der monströsen Strecke vor den Strapazen zurück. Nicht so Lars Schirrmann aus Buxtehude. Der 50-Jährige hat sich für seine Radmarathon-Premiere beileibe nicht den einfachsten Wettkampf ausgesucht. Nach 10 Stunden und 38 Minuten erreichte er völlig durchnässt das Ziel in Sölden. "Das Größte, was ich bislang sportlich erlebt habe", schwärmt er. Der Ötztaler Radmarathon gilt als eines der schwersten Radrennen für Jedermänner.

Schon das Training erwies sich auf dem platten Land als schwierig. Wo findet man an der Niederelbe eine auch nur annähernd vergleichbare Steigung wie in den österreichischen Alpen? "Es gibt eine am Ehestorfer Heuweg unweit der B73 in Hamburg", sagt der Radmarathoni. Nur sei die Strecke lediglich 500 Meter lang. "Ich bin die Straße dann einfach mehrmals hochgefahren", schmunzelt Lars Schirrmann.
Der Mann liebt den Radsport: "Wir leben in einer wirklich schönen Region. Das Alte Land, die Harburger Berge, die Elbe, das Marschland und die Heide laden zu langen Touren ein. Ein Sport, der bis ins hohe Alter betrieben werden kann."

Lars Schirrmann hat Blut geleckt. Es soll nicht sein letzter Radmarathon gewesen sein.