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Fledermäuse brauchen die Hilfe der Menschen

Die Erntekronenbinder haben im Schulwald in Ottensen Schlafkästen für Fledermäuse aufgehängt (Foto: oh)
rk. Buxtehude/Ottensen.Wenn andere Tiere schlafen gehen, werden sie erst aktiv: Fledermäuse. Viele dieser Tiere leben im Ottensener Schulwald. Sechs unterschiedliche Arten, zum Beispiel der Abendsegler, die Breitflügel-Fledermaus, das Graue Langohr und die Zwerg-Feldermaus, sind dort Zuhause. In Niedersachsen gibt es insgesamt 18 verschiedene Arten der nachtaktiven Lebewesen.
Für die Fledermäuse wird es zunehmend schwerer, einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Sie quartieren sich am liebsten in Felsspalten und Baumhöhlen ein. Moderne Bauweisen von Häusern erschweren es den Fledermäusen jedoch, Unterschlupf zu finden. Deshalb haben die "Ottensener Erntekronenbinder" sechs Nistkästen und einen Fledermauskasten als Winterquartier im Schulwald angebracht.
Fledermäuse sind hoch soziale Tiere, sie leben meist in Gruppen zusammen. Die Erntekronenbinder laden dazu ein, bei Einbruch der Dunkelheit das Treiben der Fledermäuse zu beobachten. Bei Interesse ist es auch geplant, im Spätsommer eine sogenannte "Bat-Night" zu veranstalten.