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Förderverein fährt allein zur Grünen Woche

Das Team des Fördervereins für Integriertes Obst aus dem Alten Land (Foto: Förderverein)
(bc). Die weltgrößte Ernährungsmesse „Grüne Woche“ öffnet am Freitag, 20. Januar, in Berlin ihre Pforten. Bis zum 29. Januar werden wieder mehr als 1.200 Aussteller in 25 Messehallen die Werbetrommel für ihre Produkte rühren. Die Altländer Delegation besteht diesmal nur aus dem Förderverein für Integriertes Obst. Erstmals seit Langem ist der Tourismusverein nicht mit am Start. Grund ist nach Angaben des Vorsitzenden Dieter Schilling vor allem der Kosten-Nutzen-Gesichtspunkt. Es sei angesichts des Ertrags schlichtweg zu teuer für Verein, die großen Mengen an Material und Personal in die Hauptstadt zu schicken. Der Förderverein wird dafür Prospekte der Touristiker verteilen.
In Berlin will Standleiterin Hilke Ehlers in erster Linie für die Apfelanbauregion an der Niederelbe die PR-Maschine anwerfen: „Wir werben mit Elstar und Holsteiner Cox für unsere Äpfel. Diese beiden Sorten sind besonders gut.“ Auch Spirituosen der Obstgemeinschaftsbrennerei und Apfelchips werden zur Verkostung und zum Verkauf angeboten. Neu mit dabei ist in diesem Jahr Monika Stumpf mit ihrer „UniKate“ aus Mittelnkirchen. Die „UniKate“ zeichnet sich vor allem durch handgefertigte Arbeiten aus.
Hilke Ehlers hat ein engagiertes Team aus Obstbauern, Obsthändlern und Ehrenamtlichen zusammengestellt, das von drei Apfelköniginnen unterstützt wird. Ehlers: „Der direkte Kontakt zum Verbraucher macht die Messe für alle so interessant.“ Besucher finden den Stand in der Halle 20, Standnummer 114. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr und am Freitag, 27. Januar, von 10 bis 20 Uhr.
Unterdessen wird die Zusammenarbeit des Fördervereins mit dem neuen Vorstand des Tourismusvereins und dem neuen Geschäftsführer Stephan Bergmann auf neue Füße gestellt. Im kommenden Jahr wird es bei der Grünen Woche eine neue Niedersachsenhalle geben. Hilke Ehlers ist sich sicher, dass es dann wieder einen gemeinsamen Stand der Obst- und Tourismuswirtschaft und der Vereine geben wird. So deutliche Worte in diese Richtung hört man beim Tourimusverein bisweilen jedoch noch nicht.